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NWZonline.de Region Friesland Politik

Inselärztin für dringende Fälle bis 8. Dezember

28.11.2019

Wangerooge Trotz aller Bemühungen: Die hausärztliche Versorgung auf Wangerooge bleibt eingeschränkt. Dr. Elisabeth Schröder aus Sandel wird bis 8. Dezember den Notarztdienst auf der Insel wahrnehmen und den hausärztlichen Bereitschaftsdienst. Aber sie wird keine reguläre Hausarzt-Sprechstunde abhalten.

„Leider haben sowohl unsere Bemühungen als auch die der Kassenärztlichen Vereinigung nicht dazu geführt, dass die Hausarztpraxis regulär geöffnet sein kann“, sagt Bürgermeister Marcel Fangohr. „Wir haben ebenso wie die Kassenärztliche Vereinigung jeden Kontakt genutzt, um die Situation zu verbessern. Doch wir haben derzeit für die Insel keine andere Lösung.“

Dr. Elisabeth Schröder wird tagsüber für dringende Fälle über das Praxistelefon der Hausarztpraxis Dr. Kortenhorn zu erreichen sein und direkt einen Termin vereinbaren. In den Abend- und Nachtstunden steht wie gewohnt der Rettungsdienst mit Notärztin in Notfällen über die 112 zur Verfügung.

Der hausärztliche Bereitschaftsdienst ist für dringende Fälle und auch für Patienten gedacht, denen der Weg ans Festland aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist.

Für andere Anliegen sind in diesem Fall die Vertretungspraxen am Festland der richtige Ansprechpartner – die Praxis Dr. Stefan Steudtner in Hohenkirchen, Tel. 04463/203, und die Praxis Dr. Michael Benjes in Hohenkirchen, Tel. 04463/281.

„Wir möchten uns herzlich bei Frau Dr. Schröder bedanken, dass sie auf der Insel die ärztliche Bereitschaft und Versorgung sicherstellt. Ich bin sehr froh, dass wir zumindest diese Lösung gefunden haben“, sagt Fangohr.

Die jetzige Lösung ist ein Übergang, weil Dr. Elisabeth Schröder eigentlich schon in Rente und nur wegen des Notfalls eingesprungen ist. Für den Rettungsdienst hatte ursprünglich Dr. Hans-Henning Hoppe als Notarzt eingesetzt werden sollen. Doch der fällt wegen einer schweren Erkrankung nun selbst aus.

Dringend gesucht wird weiter ein zweiter Inselarzt oder Inselärztin. Die Gemeinde Wangerooge hat bereits angedacht, in der ehemaligen Grundschule eine Praxis einzurichten, um so leichter einen zweiten Arzt zur Niederlassung auf der Insel zu bewegen. Allerdings zeigt sich, dass es schwierig ist, einen zweiten Mediziner anzuwerben, der die Praxis übernimmt. „Interesse von Ärzten ist da, auf Wangerooge zu arbeiten“, sagt Bürgermeister Fangohr: „Doch die Rückmeldungen zeigen, dass der Großteil in Teilzeit arbeiten will und am liebsten angestellt, aber nicht als selbstständiger Arzt.“

Die Kassenärztliche Vereinigung überlege deshalb, ob nicht sie eine eigene Praxis auf Wangerooge eröffnet und dort dann festangestellte Ärzte einsetzt. „Wir werden alles uns Mögliche tun, um das zu unterstützen“, kündigt Fangohr an. Er hofft, dass spätestens zum zweiten Quartal 2020 die hausärztliche Versorgung auf Wangerooge wieder auf stabilen Füßen steht.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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