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NWZonline.de Region Friesland Politik

Kindergarten Wangerooge: Der Neubau bleibt Knackpunkt

27.06.2019

Wangerooge Der Landkreis Friesland zeigt sich im Konflikt mit der Gemeinde Wangerooge um die Trägerschaft des Insel-Kindergartens verhandlungsbereit: Nach dem Ratsbeschluss auf Wangerooge am Dienstagabend, dass die Gemeinde ab 1. August die Trägerschaft selbst übernimmt, hat Landrat Sven Ambrosy am Mittwoch dem Kreistag einen „Kompromiss“ vorgelegt – und gleich vom Kreistag in nichtöffentlicher Sitzung absegnen lassen.

Zuvor hatte Ambrosy sich mit den beiden Wangerooger CDU-Kreistagsabgeordneten Bärbel Herfel und Volker Nannizzi über das weitere Vorgehen abgesprochen.

Der Vorschlag

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Das sieht Ambrosys Vorschlag vor:  die Trägerschaft des Insel-Kindergartens übernimmt zum 1. August der Landkreis – das hatte der Kreisausschuss schon beschlossen.  Betreiber des Wangerooger Kindergartens wird der DRK-Kreisverband Jeverland – mit dem hat der Kreis die Vertragsverhandlungen bereits abgeschlossen.  aus Gründen der Gleichbehandlung gegenüber den anderen Städten und Gemeinden im Landkreis, die die Kinderbetreuung voll finanzieren, will der Landkreis für die Kindergarten-Trägerschaft Ausgleichszahlungen von der Insel-Gemeinde – „über die Modalitäten muss noch verhandelt werden“, sagte Ambrosy.  Zudem soll ein Kindergarten-Kuratorium gebildet werden, in dem die Insel-Gemeinde, der Landkreis und das DRK Jeverland als Betreiber je einen Sitz und eine Stimme erhalten.  Auch in Sachen Neubau zeigte sich Ambrosy gesprächsbereit – zumindest mündlich: „Wenn die Gemeinde ein Problem mit einem Neubau hat, sind wir grundsätzlich bereit, über gleichwertige Alternativen mit der Gemeinde zu reden“, sagte er. Zugleich betonte er, dass er einen Neubau favorisiere. Für die von der Gemeinde Wangerooge beschlossene Sanierung des Altbaus, will der Kreis ein entsprechendes Konzept vorgelegt bekommen. „Bis zum 1. August Jahres hätte ich darüber gern eine Entscheidung“, forderte Ambrosy direkt nach der Kreistagssitzung.

Knackpunkt Neubau

Aber: In der offiziellen Pressemitteilung, die eine knappe Stunde später vom Landkreis verschickt wurde, heißt es: „Der Landkreis empfiehlt zudem einen Neubau, in dem die Kinderbetreuung dann langfristig möglich ist. Eine Sanierung des derzeitigen Gebäudes wird nicht unterstützt, da eine Kinderbetreuung durch Bautätigkeiten nur eingeschränkt und nicht im erforderlichen Rahmen möglich wäre.“

Und weiter: „Auch das Landesjugendamt weist darauf hin, dass die Betreuung durch Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt sein darf. Ein Neubau bietet zudem Möglichkeiten modernster Pädagogik. Entsprechende Räumlichkeiten würden vom Landkreis bzw. Träger angemietet werden.“

An dem Neubau war der Trägerschafts-Vertrag zwischen Insel-Gemeinde und DRK-Landesverband Oldenburg zerbrochen: Wangerooges Rat und Verwaltung lehnen einen Neubau ab, weil damit der Kindergarten-Betrieb deutlich teurer wird als im Kindergarten an der Jadestraße. Die Inselgemeinde hatte bereits Kontakt mit dem Landesjugendamt aufgenommen – und dort erfahren, dass die Sanierung möglich ist.

Dass der Landkreis überhaupt die Kindergarten-Trägerschaft an sich zieht – trotz des seit 1994 geltenden Vertrags mit den Städten und Gemeinden, nach denen die Kommunen die Kindergärten in Verantwortung haben – begründet Ambrosy so: „Wir nehmen der Gemeinde damit keine Aufgabe weg, wir haben diese Aufgabe sowieso und haben sie nur auf sie übertragen – das greift bei Wangerooge aber zurzeit nicht.“ Die Übernahme der Trägerschaft durch den Landkreis soll zudem keine Dauerlösung sein, „wir sind bereit diesen Part wieder an die Gemeinde zu geben, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind“, so Ambrosy. Eine Voraussetzung sei ein so genannter Grundlagenvertrag.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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