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NWZonline.de Region Friesland Politik

Nwz-Wahlforum: „Wie wollen Sie das bezahlen?“

03.09.2016

Obenstrohe Svea Walther will es wissen. Die Varelerin wird in der nächsten Woche 16 Jahre alt und darf bei der Kommunalwahl am 11. September zum ersten Mal wählen. Beim Wahlforum der Nordwest-Zeitung am Donnerstagabend in der Oberschule Obenstrohe informierte sie sich über die Ziele der Kandidaten und fühlte ihnen auf den Zahn: „Wie wollen Sie das denn finanzieren?“, fragte die Schülerin, nachdem die Kandidaten ihre Pläne vorgestellt hatten.

So möchte Karl-Heinz Funke (Zukunft Varel) die Parkgebühren in Varel abschaffen, bei Hergen Eilers (CDU) steht ein ausgeglichener Haushalt ganz oben an, und Jost Etzold (FDP) möchte, dass statt Leerständen in der Innenstadt dort mehr seniorenfreundliche Wohnhäuser entstehen. Timo Onken (Linke) plädiert dafür, auf soziale Kürzungen zu verzichten, Bernd Köhler (Bürgerbündnis Varel) ist gegen Steuererhöhungen, und Einzelkandidat Alexander Westerman möchte die Start-up-Szene nach Varel holen.

Auch Einzelkandidatin Cordula Breitenfeldt sprach sich dafür aus, neue Unternehmen nach Varel zu holen, insbesondere die weiße Wirtschaft. Sigrid Busch (Grüne) möchte sich für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Varel einsetzen. Darüber, „durch mutige Entscheidungen wie den Kauf des Kasernengeländes Luft für die Zukunft zu haben“, freut sich Jürgen Bruns (SPD).

Was halten Sie von Windenergie?

Neben Svea forderten viele andere Bürger klare Stellungnahmen von den Kandidaten. So wollten Uwe Hinrichs und Almuth Kuhlmann aus Neuenwege wissen, wie sie zu den Plänen für den Windpark in Rosenberg stehen.

„Wir werden Windenergie weiterhin befürworten, allerdings keine weiteren Flächen im Vareler Stadtgebiet entwickeln“, sagte Hergen Eilers. Jost Etzold vertritt die Ansicht, dass an Land keine weiteren Windräder benötigt werden. „Wir haben genug Strom und belasten die Bürger durch die Umlage“, sagte er. Karl-Heinz Funke sprach sich für einen Mindestabstand von 1000 Metern zur Wohnbebauung aus und forderte, dass vor dem Bau von Windanlagen Einvernehmen herrschen müsse. Klar gegen einen Windpark in Rosenberg sprach sich Alexander Westerman aus.

Braucht Varel einen Kunstrasenplatz?

Wie die Kandidaten zu einem Kunstrasenplatz in Varel stehen, wollte Hartmut Ehmen vom Jugendförderverein Varel wissen. Kritisch steht Hergen Eilers einem Kunstrasenplatz gegenüber. Eine Neuanlage koste etwa 750 000 Euro und jährlich knapp 100 000 Euro Unterhaltung, sagte er, die Einrichtung eines Kunstrasenplatzes könne nur in Konsens mit anderen Vereinen geschehen.

Jost Etzold plädierte dafür, zu prüfen, ob auf dem Kasernengelände ein Platz geschaffen werden könne, das müsse jedoch fair organisiert werden. Auch Jürgens Bruns kann sich einen Kunstrasenplatz auf dem Kasernengelände vorstellen.

Wie geht es in Dangast weiter?

Auch das Thema „Dangast“ wurde auf dem Podium diskutiert. Cordula Breitenfeldt plädierte dafür, am Wochenende den Verkehr aus Dangast herauszuhalten. Auf der Edo-Wiemken-Straße sollten die Bürgersteige abgesenkt werden. Alexander Westerman brach eine Lanze für die Fahrradfahrer und Hergen Eilers sprach sich für einen Kreisverkehr am Ortseingang aus.

Svea hat während der zweistündigen Podiumsdiskussion fleißig mitgeschrieben und weiß jetzt, wen Sie am 11. September wählen wird: „Das hier hat mir geholfen“, freut sie sich.


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Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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