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NWZonline.de Region Friesland Politik

Springt Kandidat 14 auf das „Karussell“ ?

20.03.2019

Wilhelmshaven In knapp acht Wochen soll entschieden werden. Am 12. Mai sind die wahlberechtigten Bürger Wilhelmshavens aufgerufen, ihre Stimme für einen neuen Oberbürgermeister oder eine neue Oberbürgermeisterin abzugeben – und eine Rekordzahl von Interessenten will sich um die Aufgabe bewerben. Bisher haben 13 Frauen und Männer ihre Kandidatur mitgeteilt. Doch nach Informationen der NWZ könnte es gut sein, dass sich mit dem Ratsvorsitzenden Stefan Becker ein weiterer Kandidat ins Rennen begibt.

Becker gehört zur Wilhelmshavener Bürgervereinigung (WBV), die im Rat mit der CDU zusammenarbeitet und die mit der aktuellen Kandidatensituation nicht zufrieden ist. Deshalb soll am Donnerstag auf einer Mitgliederversammlung entschieden werden, ob die WBV mit einem eigenen Kandidaten antritt.

Mittler zwischen Gruppen

Als möglicher Bewerber gilt Stefan Becker, der sich bereits bei der letzten Oberbürgermeisterwahl erfolglos um das Amt bemüht hatte. Becker hat sich als Ratsvorsitzender gern als Mittler zwischen den Gruppen gesehen und gehört zu den leidenschaftlichen Verteidigern des jetzigen Oberbürgermeisters Andreas Wagner, der vor einem Jahr nach kritischen Fragen zu seiner Amtsführung angekündigt hatte, nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen.

Von dem Amt als Ratsvorsitzender müsste sich Becker im Falle einer Kandidatur wahrscheinlich verabschieden. Aus der CDU wurde bereits signalisiert, dass man es sich nicht vorstellen könne, in einem solchen Fall die Zusammenarbeit mit der WBV im Stadtrat fortzusetzen.

Sieben Einzelbewerber

Gegenüber der NWZ bestätigte Becker am Montag, dass die Frage einer OB-Kandidatur am Donnerstag auf einer Mitgliederversammlung der WBV behandelt werden soll, nachdem es nicht gelungen sei, eine gemeinsame Kandidatin oder Kandidaten mehrerer Parteien oder Gruppierungen zu finden.

Bislang haben die SPD mit Dr. Niels Weller, die CDU mit Ralf Seßelberg, die Grünen mit Michael von den Berg, „Die Partei“ mit Andreas Tönjes, die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) mit Frank Uwe Walpurgis und die AfD mit Dr. Jaroslaw Poljak Kandidaten aufgestellt. Dazu kommen als Einzelbewerber Carsten Feist aus der Stadtverwaltung, die beiden aus der SPD ausgetretenen ehemaligen stellvertretenden Kreisvorsitzenden Petra Ducci-Eicklenborg und Stefan Starzonek sowie Jacqueline Bakir Brader, Marcus Jurk, Peter Freudenberg und Holger Raddatz.

Die Frist zur Abgabe der entsprechenden Bewerbungsunterlagen endet am kommenden Montag, 25. März, um 18 Uhr. Das Zeitfenster für weitere Überraschungen ist also noch geöffnet.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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