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NWZonline.de Region Friesland Politik

Integration: Wohnungssuche für Asylfamilien immer schwieriger

03.09.2014

Bockhorn Viel zu tun hat Joachim Burmeister derzeit im Jugendzentrum Bockhorn. Er leitet ehrenamtlich die Integrationsgruppe für Asylbewerber, darin wird er von der Gemeinde unterstützt. Zur Zeit hilft ihm auch Rosemarie Rövesatt.

Die Älteren werden gerade in Erdkunde unterrichtet, es geht aber auch um einfache Alltagsdinge wie Müllentsorgung. Burmeister: „Wir geben ihnen Einblicke in unsere Gesellschaft, um ihnen die Anpassung leichter zu gestalten.“ Zum Beispiel wird auch vermittelt, was bei Arztbesuchen zu tun ist. Ziel ist es, dass sich die Asylbewerber besser artikulieren und sich selbst helfen können.

Burmeister kümmert sich mit Helferinnen um Babys und Kinder, während die Eltern den Weg in die deutsche Welt suchen. Er lobt die Kooperation mit der Gemeindeverwaltung: „Die Zusammenarbeit mit Anke Emken und Gisela Schweers-Steindor klappt hervorragend.“ Immer dienstags und freitags ab 10 Uhr ist die Integrationsgruppe im Jugendzentrum an der Kirchstraße zu finden. „Wir können noch Unterstützung gebrauchen“, bittet Burmeister um Hilfe. Er ist unter Telefon 04453/72474 zu erreichen.

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Gerade ist eine vierköpfige Familie aus Eritrea in Bockhorn angekommen. Nach Auskunft von Anke Emken, der Leiterin des Ordnungs- und Sozialamtes, leben derzeit 38 Asylbewerber in der Gemeinde.

„Hauptproblem ist die Wohnungsbeschaffung. Die Familie aus Eritrea konnten wir schnell aufnehmen, weil eine Familie aus Bosnien wieder nach Hause gegangen ist.“

Die Asylbewerber werden über bestimmte Schlüssel je nach Einwohnerzahlen über Bund, Land und Kreis auf die Gemeinden verteilt. Bis 2015 muss Bockhorn 17 weitere Personen aufnehmen. „Langsam wird es eng mit den Wohnungen“, betonte Anke Emken. „Eventuell kann ich im nächsten Monat noch eine Drei-Zimmer-Wohnung bekommen.“ Schwierig werde es vor allem dann, wenn Asylsuchende erst in die Heimat reisen und dann wiederkommen: „Die werden ohne Voranfrage zur alten Gemeinde geschickt. Die müssen wir dann von einem auf den anderen Tag unterbringen.“

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