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Kehrmaschine prallt mit Wohnmobil zusammen

NWZonline.de Region Friesland Politik

Debatte: „Staat muss für bezahlbare Wohnungen sorgen“

13.01.2020

Zetel „Ja, es ist eine Not vorhanden, wir werden von Anfragen erschlagen“, berichtete Immobilienmakler Mathias Irps-Borchers am Freitagabend. Der SPD-Ortsverein Zetel hatte zu einem öffentlichen „Gespräch im neuen Jahr“ mit dem Thema „Wohnraumsituation im ländlichen Raum“ eingeladen. Moderatorin Carola Schede diskutierte darüber mit ihm und der SPD-Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller, dem niedersächsischen Umwelt- und Bauminister Olaf Lies sowie dem Landrat Sven Ambrosy. Alle sind sich einig: Wohnen ist Daseinsvorsorge und der Staat muss regulierend eingreifen.

Der Markt regle manches ganz gut, beachte aber die soziale Problematik kaum, da sei die ordnende Hand der Politik wichtig. Von den 48 000 Wohnungen im Landkreis gehören 1300 der Wohnungsbau-Gesellschaft Friesland. „Das ist ein Segen, so werden wir unserer sozialen Verantwortung gerecht und können den Menschen unserer Region guten und bezahlbaren Wohnraum bereitstellen“, sagte der Landrat.

Wegen des demografischen Wandels werden aber immer mehr barrierefreie und kleinere Wohnungen benötigt, auch die Alleinerziehenden dürfen nicht vergessen werden. Auch der Mietdruck in Oldenburg habe Auswirkungen auf die Region in Friesland, hinzu kämen oft zahlungskräftigere Senioren aus dem Süden, die hier einen Altersruhesitz suchen. Die Mentalität der Friesen – „er braucht ein Haus und muss drumherumgehen können“ – werde sich verändern. „Wir wollen keine Käfighaltung wie in den 70er Jahren, aber der zeitgemäße Geschosswohnungsbau muss gefördert werden“, sagte der Landrat. Es werde zur baulichen Verdichtung in den Städten kommen und Hintergrundstückbebauung sollte leichter ermöglicht werden, dafür seien die Städte und Gemeinden zuständig. Allerdings bringe ein Einfamilienhausbau unter Renditeerwartungen mehr als ein Mehrfamilienhaus. Hier müsse der Staat regulierend tätig werden. Bauminister Olaf Lies betonte: „Der Staat braucht dringend eigene Wohnungen, um den Markt zu stabilisieren. Siemtje Möller wies darauf hin, dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben jetzt den Kommunen ein Vorkaufsrecht für ihre Grundstücke eingeräumt habe und auch den Wohnungsbau unterstütze.

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