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NWZonline.de Region Friesland Politik

Feuerwehrhaus soll auf den Markthamm

02.08.2017

Zetel Viel wurde über den Plan gestritten, das neue Feuerwehrhaus auf dem Markthamm in Zetel zu bauen. Geplant ist der Neubau auf der Wiese gegenüber vom jetzigen Feuerwehrhaus. Nun ist der Streit vom Tisch: Das neue Feuerwehrhaus wird auf dem Markthamm gebaut. Das hat der Rat am Montagabend mit knapper Mehrheit beschlossen. Auf der Tagesordnung stand ein Antrag der CDU-Fraktion: Die Christdemokraten wollten, dass ein neuer Standort gefunden wird. Dieser Antrag wurde mit 12 zu 14 Stimmen abgelehnt.

 Die Gegner

Gegner des Markthamm-Standortes sind die Politiker der CDU, UWG, der Grünen und der Linken. Weil Uwe Koop­mann (Linke) nicht an der Ratssitzung teilnahm, kamen die Gegner auf 12 Stimmen.

Ihr Hauptargument ist, dass der Platz zu klein sei. „Es gibt keine Erweiterungsmöglichkeit. Das neue Feuerwehrhaus soll 70 Jahre lang genutzt werden, die Abschreibung ist auf 90 Jahre angesetzt. Wir wissen doch heute noch gar nicht, was dann ist“, sagte Jörg Mondorf von der CDU. Heiner Haesihus von der UWG gab zu bedenken: „Fast alle 20 bis 30 Jahre war in Zetel bisher eine Vergrößerung des Feuerwehrhauses fällig.“ Auch an der Verkehrsanbindung üben die Gegner Kritik. Zu gefährlich sei zum Beispiel die geplante neue Ausfahrt zur Bohlenberger Straße, die benutzt werden soll, wenn Zeteler Markt ist. Die Gemeinde würde außerdem den „Ortskern verbauen“ und einen Fehler machen, das neue Haus direkt angrenzend an Wohnbereiche zu errichten.

 Die Befürworter

Für den Neubau auf dem Markthamm ist neben der SPD-FDP-Gruppe auch Bürgermeister Heiner Lauxtermann. Die Befürworter kamen auf 14 Stimmen. Ebenfalls für den Standort auf dem Markthamm sind nach Aussage von Gemeindebrandmeister Stefan Eilers knapp 90 Prozent der Feuerwehrkameraden sowie der Kreisbrandmeister. Einverstanden ist zudem die Feuerwehrunfallkasse, und der Neubau-Plan entspricht den Anforderungen des Feuerwehrbedarfsplans. „Das ist alles fachlich geprüft“, sagte Bürgermeister Lauxtermann. Sicherheitsbedenken während des Zeteler Marktes sehe er nicht. Die Ausfahrt zur Bohlenberger Straße sei eine gute Lösung. „Das ist ein idealer Standort mitten im Leben in Zetel“, so Lauxtermann.

Im nächsten Verwaltungsausschuss soll der Planungsauftrag gegeben werden, im nächsten Jahr soll der Bau beginnen.

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