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NWZonline.de Region Friesland Politik

„Entweder ist man ein Opfer oder man teilt aus“

16.01.2018

Zetel Keno Veith, der als „schwatte Ostfrees Jung“ bekannt gewordene Internetstar ist wegen seiner Hautfarbe als Kind oft diskriminiert worden. Der 37-jährige Zeteler sei als Grundschüler als „Negerlein“ oder „Bimbokind“ beschimpft worden, sagte der Sohn einer Kamerunerin und eines Ostfriesen laut Agenturangaben. „Es war immer irgendwie was.“ Seltsam sei es für ihn auch bei Spielen wie „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ gewesen.

„Als Kind war es schon schwierig. Aber je älter ich wurde, desto leichter konnte ich damit umgehen“, sagte Veith, der in Zetel im Kreis Friesland lebt und fließend Platt spricht. Sein Freundeskreis und der Sport hätten ihm jedoch sehr geholfen. Rassismus sei jedoch auch heute noch auf so manchem Schulhof zu finden: „Trotz dieser Multi-Kulti-Gesellschaft, die wir haben, wird man noch anders angeschaut. Das ist immer noch nicht weg aus der Schule. Man möchte, dass die Kinder es leichter haben. Entweder ist man ein Opfer oder man teilt aus“, sagt der Ostfriese. „Man setzt ein Zeichen. Bis hier hin und nicht weiter.“

Seine Erfahrungen mit Rassismus sind auch Thema in seinem Blog. „Wenn man nicht selber die Initiative ergreift, wird sich nie etwas ändern. Man muss den Mund aufmachen“, ist Veith überzeugt.

Über den AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Maier, der Boris Beckers Sohn Noah auf Twitter rassistisch beleidigte, hatte Veith im Blog geschrieben: „Die Vorstellung, dass ein Rassist, von Steuergeldern bezahlt, im Bundestag sitzt, macht mich wütend.“

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Video: Keno Veith wird bei der Maisernte zum Internet-Star:

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