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NWZonline.de Region Friesland Politik

Mehrheit stimmt für kleineres Haus

04.11.2017

Zetel Es zeichnet sich ab, dass in Zetel das kleinere der beiden möglichen Feuerwehrhäuser gebaut wird. Am Donnerstagabend stellte Jörn Haußmann von den Kapels Architekten beide Entwürfe noch einmal vor. In der gemeinsamen Sitzung des Wirtschafts-, Finanz- und Feuerschutzausschusses und des Bau- und Wegeausschusses zeigte er die unterschiedlichen Pläne.

Der erste Entwurf, der ursprünglich gemacht wurde, sieht einen zweigeschossigen Neubau vor. Die Kosten belaufen sich auf 2 455 710 Euro. Der eingeschossige Neubau würde 2 312 408 Euro kosten und wäre damit 143 302 Euro günstiger. Die Kosten verstehen sich ohne das Mobiliar.

Die SPD/FDP-Gruppe sprach sich einstimmig für die günstigere Variante aus, wobei Bernd Pauluschke (SPD) betonte, es ginge nicht vorrangig ums Geld, sondern um „die Funktionalität“ des Gebäudes. Auch die Grünen stimmten für die eingeschossige, günstigere Variante.

Die CDU fand sich vor der Abstimmung noch einmal zur Beratung zusammen und enthielt sich schließlich. Die UWG sprach sich für den zweigeschossigen Bau aus, den auch die Feuerwehr favorisiert. So stand es am Ende 12 Stimmen (SPD/FDP und Grüne) gegen 2 Stimmen (UWG) für das eingeschossige Haus, bei 4 Enthaltungen (CDU). Die endgültige Entscheidung wird am Dienstag im nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss fallen. Dann hat auch Bürgermeister Heiner Lauxtermann ein Stimmrecht. Er bestätigte auf Nachfrage der NWZ, dass er das zweigeschossige Haus für angemessen halte.

Auch die Feuerwehr ist sicher, das zweigeschossige Haus sei die bessere Variante. Gemeindebrandmeister Stefan Eilers legte in der Sitzung am Donnerstagabend dar, warum die Feuerwehr eindeutig das zweigeschossige Haus favorisiert. Einer der Gründe sind die zwei klar voneinander getrennten Arbeitsbereiche für das Logistiklager auf der rechten Seite und die Werkstatt und Atemschutzwerkstatt auf der linken Seite. So kämen sich die Kameraden bei Einsätzen und Diensten nicht in die Quere.

Klaus-Dieter Huger (FDP) argumentierte dagegen, dass sich gerade dann alle Wege kreuzen würden, was aus seiner Sicht unvorteilhaft wäre.

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Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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