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NWZonline.de Region Friesland Politik

„Wir brauchen radikalen Wandel“

07.03.2019

Zetel /Rallenbüschen „Wir können die Tatenlosigkeit unserer Regierungen in Sachen Klimaschutz nicht länger akzeptieren“, sagt Lennart Tiller. Der 22-Jährige aus Zetel kämpft dafür, dass sich etwas ändert: „Wir brauchen den radikalen Wandel.“ Jetzt kommt der Klimaaktivist, der in den Niederlanden studiert, nach Rallenbüschen und hält dort einen Vortrag mit dem Titel „Klima in der Krise – und was wir dagegen tun können“.

Der Vortrag findet am Freitag, 22. März, statt und beginnt um 18 Uhr im Gasthof zur Linde, Dangaster Straße 96 in Rallenbüschen.

Bereits im vergangenen Jahr hat die NWZ über Lennart Tiller berichtet, der in Amsterdam eine große Jugendkonferenz für den Klimaschutz organisiert hat. „Seitdem ist eine Menge passiert“, sagt der Klimaaktivist. Er war in Polen bei den UN-Klimaverhandlungen. „Danach habe ich noch mit einigen Akademikern, Aktivisten und Politikern über die Klimakrise gesprochen. In dieser Zeit bin ich, zusammen mit vielen anderen Jugendlichen, zu dem Schluss gekommen, dass wir die Tatenlosigkeit unserer Regierungen in Sachen Klimaschutz nicht länger akzeptieren können.“ Bewegungen wie #FridaysForFuture und „Extinction Rebellion“ drücken genau dieses Gefühl aus, sagt Lennart Tiller, weil sie „Gesetze und gesellschaftliche Normen brechen, um auf die Notwendigkeit von radikalem Wandel aufmerksam machen“.

Er will beschreiben, was ihn und Tausende von Schülern auf die Straßen der Hauptstädte treibt und was sie meinen, wenn sie fragen: „Warum sollen wir noch lernen, wenn nicht einmal unsere Politiker auf die Wissenschaften hören?”

Die Themen, die Lennart Tiller in seinem Vortrag in Rallenbüschen behandelt, drehen sich um seine Erfahrungen. „Ich werde sowohl über den aktuellen Stand der Klimawissenschaften sprechen als auch über die Art und Weise, wie Regierungen auf den Klimawandel reagieren und reagiert haben. Danach spreche ich über meinen Aktivismus, über die Berechtigung zum zivilen Ungehorsam und über Möglichkeiten, wie die Zuhörer des Vortrages aktivwerden können.“

Außerdem erklärt Lennart Tiller, warum er sich im April für das Klima inhaftieren lassen will.

In Zetel bekanntgeworden ist Lennart Tiller als Leichtathlet. Als Schüler war er zweifacher Landesmeister im Laufen über verschiedene Distanzen und Bronze-Gewinner bei den Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon seiner Altersklasse. Lennart Tiller studiert in Amsterdam Politik und Informatik. Auch für sein neues Ziel kämpft er mit Ehrgeiz: den Klimaschutz.

Sein eigenes Leben hat er natürlich auch für den Umwelt- und Klimaschutz geändert, und das ist im Alltag manchmal hart. „Ich versuche, nicht zu fliegen. Außerdem esse ich tierische Produkte nur in dem Maße, wie es für unsere Großeltern normal war, also Fleisch maximal einmal im Monat und nur sehr selten Milchprodukte. Definitiv spielt Nachhaltigkeit immer eine Rolle im Alltag, obwohl das nicht leicht ist.“

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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