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NWZonline.de Region Friesland Politik

Danziger Straße ist zuerst dran

22.01.2020

Zetel Die Beitragsbescheide sind schon in der Mache, schließlich soll es in Zetel und Neuenburg in diesem Jahr losgehen mit der Sanierung der Gemeindestraßen. In der Sitzung des Bau- und Wegeausschusses der Gemeinde am Montagabend hat die Verwaltung den Sanierungsplan für die nächsten Jahre vorgelegt. Den Anfang macht in diesem Jahr die Danziger Straße. Sie soll in zwei Abschnitten saniert werden. Wann welche Straßen in Zetel und Neuenburg dran sind, sehen Sie in der Infobox.

In dieser Reihenfolge wird saniert

In Zetel beginnen die Sanierungsarbeiten in diesem Jahr mit dem ersten Abschnitt der Danziger Straße (Neuenburger bis Stettiner Straße, 600 000 Euro). 2021 soll der zweite Teil der Danziger Straße (830 000 Euro) folgen, 2022 geht es mit der Straße Kronshausen weiter; auch sie wird in zwei Abschnitten saniert (Teil 1: Bohlenberger Straße bis Bleichenweg; 570 000 und 750 000 Euro). Den Abschluss des Programms in Zetel bildet der Achterweg 2024 (300 000 Euro).

In Neuenburg soll noch in diesem Jahr mit der Sanierung des westlichen Teils der Humboldtstraße (330 000 Euro) begonnen werden, 2021 folgt Teil zwei (440 000 Euro). In den folgenden drei Jahren folgen die Pestalozzistraße (400 000 Euro), die Theodor-Storm-Straße (230 000 Euro) und die Goethestraße (300 000 Euro).

Um die Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen festzulegen, hat die Verwaltung sich die Straßen angesehen und nach Zustand, dem Vorhandensein und dem Zustand der Entwässerungsanlagen und der Bedeutung für den Straßenverkehr bewertet. Die nun festgelegte Reihenfolge sei aber nicht in Stein gemeißelt, wie Erster Gemeinderat Bernd Hoinke betonte: „Das Programm kann verändert werden. Dafür brauchen wir nur immer einen Ratsbeschluss.“

Das Programm legt die Sanierungsarbeiten für die kommenden fünf Jahre fest. Insgesamt kostet die Instandsetzung der kaputten Straßen in Zetel etwa 3,05 Millionen Euro und in Neuenburg 1,7 Millionen Euro. Kosten für etwaige Schmutzwasserkanäle sind noch nicht eingerechnet. Außerdem kommen noch Kosten für die Straßenbeleuchtung in Höhe von 161 200 Euro dazu.

Aus den Kosten für die Arbeiten errechnet sich auch der Beitrag der Grundstücksbesitzer in der Gemeinde. Die Zeteler zahlen 18, die Neuenburger 26 Cent pro Quadratmeter. Das ist allerdings nur der Grundpreis. Entscheidend ist die Größe des Grundstücks und die Bebauung.

Der Grundbetrag liege in Neuenburg zwar recht deutlich über dem in Zetel, dafür seien die Neuenburger aber auch wesentlich schneller durch mit den Arbeiten, erklärte Bernd Hoinke. Der Beitrag könne aber noch verringert werden, indem man beispielsweise in Neuenburg eine Straße aus dem Programm herausnehme.

Die Gemeinde Zetel hat als erste Gemeinde in der Region die Straßenausbaubeitragssatzung geändert. In der Regel werden über die Straßenausbaubeitragssatzung die Grundstückseigentümer zur Kasse gebeten, deren Grundstücke an der sanierten Straße liegen. In Zetel hat der Rat im Dezember 2018 entschieden, so genannte wiederkehrende Beiträge einzuführen, die alle Einwohner eines festgelegten Gebietes zahlen müssen. Das eingenommene Geld wird dann für die Straßensanierung eingesetzt.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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