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NWZonline.de Region Friesland Politik

Mehr Power an der Bäke

25.07.2019

Zetel Am Donnerstagabend tagt im Zeteler Rathaus der Planungsausschuss der Gemeinde. Auf der Tagesordnung steht auch der Bebauungsplan Nummer 128 „Windpark Bullenmeersbäke neu“. Nach Auskunft des Ersten Gemeinderats Bernd Hoinke soll die gesamte Anlage „repowert“ werden. Aber was genau bedeutet das eigentlich?

Was genau heißt „Repowering“?

Das sind weitere Themen im Ausschuss

Der Planungsausschuss der Gemeinde Zetel tagt am Donnerstag, 25. Juli, im Sitzungssaal des Rathauses am Ohrbült. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr.

Wohnpark Achterweg: Auf dem Gelände der alten Polsterfabrik an der Jakob-Borchers-Straße sollen zweigeschossige Mehrfamilienhäuser gebaut werden. Die genaue Planung wird in der Sitzung vorgestellt.

Steinwüsten: Die Kreisgruppe Friesland des BUND hat in allen friesischen Kommunen den Antrag gestellt, „Steinwüsten“ in privaten Gärten zu verbieten und stattdessen vorzuschreiben, dass dort nur heimische Gehölze gepflanzt werden dürfen.

Weitere Themen: Der Ausschuss berät über den Lärmaktionsplan, über den Bebauungsplan für das „Gewerbegebiet Bahnweg“ und über eine mögliche Aufhebung des Spielplatzes „Schulenbergs Kamp“ in Neuenburg.

Unter Repowering versteht man den kompletten Austausch von Windkraftanlagen in einem Windpark. Sie werden durch modernere und leistungsfähigere Anlagen ersetzt. Das ist jedenfalls die gängige Definition in Deutschland. In anderen Ländern spricht man bereits von Repowering, wenn wesentliche Teile der Gesamtanlage modernisiert werden. In der Regel sind die neuen Anlagen dann auch höher als die alten Modelle.

Warum werden die alten Anlagen ersetzt?

Das kann unterschiedliche Gründe haben, aber alle laufen darauf hinaus, dass es sich für den Betreiber lohnt. Zum einen sind neue Flächen für Windparks heutzutage nur noch sehr schwer zu bekommen, weil die meisten in Frage kommenden Flächen bereits bebaut sind. Die einfachste Möglichkeit, mehr Strom zu produzieren ist daher, vorhandene Anlagen zu modernisieren. Dazu kommt: Mittlerweile kommen einige Windkraftanlagen in ein Alter, in dem es sich lohnen kann, die Windräder, die in naher Zukunft wahrscheinlich deutlich höhere Wartungskosten verursachen werden, durch neue Modelle zu ersetzen, die zugleich mehr Strom produzieren können. So können am Ende weniger Anlagen mehr Strom produzieren und weniger Betriebskosten erzeugen. Hersteller von Windkraftanlagen werben außerdem damit, dass die neuen Windräder weniger Lärm machen, ruhiger laufen und eine geringere Drehzahl haben und damit angenehmer für die Anwohner sein sollen.

Welche Vorgaben gelten beim Repowering?

Der Unterschied zu Neubauten ist relativ gering – es gelten nahezu die gleichen genehmigungsrechtlichen Anforderungen. Die abgebauten Anlagen müssen samt Fundament entfernt und entsorgt werden. Manche Windräder werden auch gebraucht weiterverkauft.

Was passiert an der Bullenmeersbäke?

Noch gibt es keine konkrete Planung für den Windpark. Im Ausschuss diskutieren die Politiker zunächst nur über den Aufstellungsbeschluss. Dann kann die Planung beginnen. Der Antragssteller, die Windenergie Bullenmeer GmbH, schreibt in dem Antrag, dass die Zahl der Anlagen reduziert werden soll. Außerdem soll der neue Bebauungsplan nicht nur die sechs 1,3-Megawatt-Anlagen umfassen, die im Geltungsbereich des bestehenden Bebauungsplans stehen, sondern noch eine siebte, 2,3-Megawatt-Anlage, die 2005 in der Nähe errichtet wurde. Derzeit dürfen dort Windräder mit einer maximalen Gesamthöhe von 120 Metern stehen. Der Antrag sieht vor, die Maximalhöhe auf 200 Meter auszudehnen.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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