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NWZonline.de Region Friesland Politik

Flüchtlinge: Ziel: Für jeden ein Bett vorhalten

20.11.2015

Jever Zahlen und Organisatorisches zur Unterbringung von Flüchtlingen in den Notunterkünften in Jever, das Wie und Warum der Amtshilfe für das Land, Ausblicke auf die Zukunft und natürlich Fragen und Sorgen der Bürger, aber auch Anregungen für bessere Nachbarschaft: Der Infoabend des Landkreises zur neuen Notunterkunft im ehemaligen Möbelhaus an der Mühlenstraße in Jever bot geballte Informationen.

Landrat Sven Ambrosy, Kreisrätin Silke Vogelbusch und Kreissprecherin Nicola Karmires, außerdem Dr. Alexander Götz vom Innenministerium und Heinz Memmen, Vorsitzender des Kreisverbands Jeverland des Deutschen Roten Kreuzes, stellten sich am Mittwochabend im Dannhalm-Theater in Jever den Fragen von rund 300 Bürgern.

Dank für Hilfe

Der Landkreis sei bemüht, ständig aktuelle Informationen über den Flüchtlingszustrom in Friesland zu geben, betonte Ambrosy. Er dankte den Haupt- und Ehrenamtlichen der Hilfs- und Rettungsorganisationen, der Polizei und Bundeswehr, aber auch den Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen, die seit Monaten große Hilfsbereitschaft gegenüber den Flüchtlingen zeigen. „Viele Leute kommen einfach zu den Notunterkünften und helfen, wo sie gebraucht werden“, berichtete Silke Vogelbusch.

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Der Landrat betonte, dass es aus Sicht des Landkreises darum gehe, die Menschen, die hierher kommen, unterzubringen. „Wir haben die Aufgabe, ihnen zu helfen.“ Zugleich wies er darauf hin, dass in Friesland nicht bei anderen Aufgaben wie Modernisierung der Schulen oder Straßensanierung gespart werde, um die Flüchtlings-Unterbringung zu finanzieren. „Es wird keine Besserstellung der Flüchtlinge gegenüber Deutschen, aber auch keine Schlechterstellung geben“, betonte er.

Und er zeigte sich überzeugt, dass die Zuwanderung Friesland guttun werde: „Vor 15 Jahren wurden pro Jahrgang knapp 1000 Kinder hier geboren. Heute sind es noch 480 Kinder pro Jahrgang. Wir brauchen Zuzug – egal woher. Und wenn wir den Kindern und Jugendlichen, die nun als Flüchtlinge kommen, eine gute Schulbildung und Ausbildung ermöglichen, dann werden sie gute Mitarbeiter und Steuerzahler“, sagte Ambrosy.

Wie Dr. Alexander Götz vom Innenministerium erläuterte, erreichen zurzeit jeden Tag gut 800 Flüchtlinge Niedersachsen, die unterzubringen sind. „Bisher schaffen wir es, Obdachlosigkeit zu vermeiden. Das heißt: Für jeden Flüchtling gibt es ein Bett, Verpflegung und gesundheitliche Betreuung.“

Schwierig gestalte sich allerdings die amtliche Registrierung der Menschen: Die Behörden seien angesichts der enormen Zahl der Flüchtlinge schlichtweg nicht mehr hinterhergekommen. Deshalb wurden nun weitere Kapazitäten geschaffen: „Wir schaffen es jeden Tag, immer mehr Menschen zu registrieren“, berichtete Götz.

Ein Stück Sicherheit

Erst wenn die Registrierung durch die Landesbehörden erfolgt ist, sind die Flüchtlinge so weit erfasst, dass sie Asylanträge stellen können. Bei der Erstregistrierung in der Notunterkunft in Jever durch Ausländerbehörde des Landkreises und Polizei werden nur die Personalien festgestellt. Bereits am Montag, 23. November, wird nun ein mobiles Registrierungsteam des Landes in Jever die Arbeit aufnehmen. „Die Leute warten sehnlich darauf, weil ihnen das ein Stück Sicherheit gibt“, berichtete Silke Vogelbusch.

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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