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NWZonline.de Region Friesland Politik

Zum Abschied gibt’s viel Dank

22.10.2016

Jever Danke an die Bänke-Sponsoren: Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers hat am Donnerstag in der Ratssitzung alle 22 Spender der neuen Sitzbänke in der Innenstadt namentlich gewürdigt. Sie haben jeweils eine Sitzbank für 665 Euro gespendet, die im Sommer bereits entlang der Graften und in den Wallanlagen aufgestellt wurden.

Wie berichtet, hatte CDU-Ratsherr Klaus Andersen eine Initiative zum Austausch der oft maroden und unansehnlichen Sitzbänke in der Innenstadt auf den Weg gebracht. Dazu fand er zahlreiche Sponsoren, die neue, einheitliche und langlebige Sitzbänke mitfinanzieren. Die neuen Bänke sind alle mit kleinen Hinweisschilder mit dem Namen des jeweiligen Spenders gekennzeichnet.

Beschlüsse des Verwaltungsausschusses

Bänke-Aktion: Mit den ersten 22 Sponsoren für neue Sitzbänke ist der Anfang gemacht. Weitere Sponsoren können noch tätig werden: Aufgerufen sind Straßengemeinschaften, Püttgemeinschaften, Vereine, Stammtische, ärztliche Gemeinschaftspraxen und selbstverständlich auch Privatpersonen und Gewerbebetriebe. Anfragen von Interessierten nimmt die Stadt Jever unter Tel. 04461/9390 entgegen.

Der Stadtjugendring erhält ab sofort 1600 Euro Zuschuss statt bisher 800 Euro für seine Arbeit.

Im Bereich Schlachte gilt künftig eine Gewichtsbeschränkung von 7,5 Tonnen, zugleich gilt „Anlieger frei“.

Weitere Spenden konnte die Stadt für einen Zirkusbesuch mit Flüchtlingen sowie für die Nordsee-Bustour mit der Delegation aus Cullera und für die JuZ-Bühne beim Altstadtfest entgegennehmen.

Obwohl die Verabschiedung der scheidenden Ratsleute in einer Extra-Feierstunde am 7. November stattfinden wird, gab es Abschiedsworte in der letzten Sitzung des alten Stadtrats: So dankte Ratsvorsitzende Elke Vredenborg (SPD) allen Ratskollegen für ihre Unterstützung in den vergangenen fünf Jahren: „Ich musste niemanden zur Ordnung rufen und keinen des Saales verweisen – höchstens mal die Glocke läuten“, sagte sie. Ihre Aufgaben als Ratsvorsitzende hätten ihr Spaß gemacht.

Nachtrag beschlossen

Den Dank gab die stellvertretende Ratsvorsitzende Renate Huckfeld (CDU) für die Ratsleute zurück: „Danke für die souveräne Sitzungsleitung und Danke, dass ich nicht so oft ranmusste.“

Auch vom Bürgermeister gab es Dankesworte: „Bei allen Diskussionen, die wir geführt haben, wurde hart aber fair um die Sache gerungen.“ Der Rat habe in Zusammenarbeit mit der Verwaltung im Interesse der jeverschen Bürger wegweisende Entscheidungen getroffen – Leitbild und Masterplan, Kinderbetreuungskonzept und Baumaßnahmen, die das Stadtbild verändern. „Sie haben sich verdient gemacht dadurch, dass Sie sich getraut haben, Entscheidungen zu treffen“, sagte Albers.

Entscheidungen traf der Rat auch noch in seiner letzten Sitzung: Der 2. Nachtragshaushalt wurde einstimmig beschlossen. Er wurde nötig, weil sich das erwartete Minus von einer knappen Million Euro dank Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer und weiteren leichten Verbesserungen auf minus 664 300 Euro verbessert hat.

Ohne die Stimmen der SWG-Fraktion, die sich enthielt, wurde der Verkehrsentwicklungsplan beschlossen. In den kommenden Jahren sollen die neuralgischen Kreuzungen – zum Beispiel im Bereich Elisabethufer – umgebaut werden, wenn Geld da ist. Dieter Janßen (SPD) forderte, dafür in den nächsten Haushaltsplänen einen festen Titel anzusetzen. Heiko Schönbohm (SWG) wünschte sich eine Prioritätenliste.

Sorge um Sicherheit

Ansonsten bringe der Verkehrsentwicklungsplan die Stadt nicht wirklich weiter, kritisierte er. „Er enthält nicht wirklich neue Erkenntnisse.“

Siegfried Harms (SWG) kritisierte, dass im verkehrsberuhigten Bereich Innenstadt und insbesondere auf der St. Annen-Straße die schwächeren Verkehrsteilnehmer das Nachsehen hätten. „Ich sehe große Probleme bei der Verkehrssicherheit“, sagte er.

Monika Feldmann (Grüne) und Arnulf Hartl (FDP) wünschten sich, dass der neue Rat die Vorschläge aus dem Verkehrsentwicklungsplan so schnell wie möglich umsetzt.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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