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NWZonline.de Region Friesland Politik

Brandschutz: „Zusammenlegung kein Thema“

21.02.2011

CLEVERNS Die Feuerwehr in Cleverns ist personell gut aufgestellt. Bei 31 Mitgliedern ist die vom Brandschutzgesetz vorgeschriebene Mindeststärke von 18 Personen weit überschritten. „Gerade in einer Zeit, in der die Bundeswehr ihre Personalstärke reduziert und die Wehrpflicht aussetzt, müssen viele Hilfsorganisationen um ihre Mitglieder bangen.“ Zum Glück sei die Clevernser Ortswehr davon nicht betroffen, erklärte Ortsbrandmeister Bernd Eggers auf der Jahreshauptversammlung im „Kaffeehaus Rahrdum“.

Er konnte neben Stadtbrandmeister Olaf Rieken (auch Ortsbrandmeister der jeverschen Wehr) auch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Helmer Schönheim, Bürgermeisterin Angela Dankwardt, Ordnungsamtsleiter Björn Mühlena und die Vorsitzende des Feuerwehrausschusses, Elke Vredenborg, begrüßen.

Sieben Frauen im Dienst

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„Bei sieben weiblichen Mitgliedern brauchen wir eine Frauenquote gar nicht einfordern“, berichtete Eggers, der das Amt vor rund einem halben Jahr von Carl Burmann übernommen hat. Auch gebe es in Cleverns keine Probleme mit fehlender Tagespräsenz von Einsatzkräften. Umso weniger verstehe er, warum derzeit auf politischer Ebene über den Fortbestand der Clevernser Wehr diskutiert werde. Über diese Diskussion zeigte sich auch Stadtbrandmeister Olaf Rieken sehr unglücklich. „Wir brauchen die Wehr in ihrer jetzigen Form“, machte er deutlich und erteilte politischen Überlegungen einer Zusammenlegung eine Absage. Gemeinsam mit Eggers wolle er die Zusammenarbeit, die im übrigen viele Kooperationsmöglichkeiten bietet, weiter ausbauen. So werden seit August im Einsatzfall beide Wehren tagsüber gleichzeitig alarmiert, um in der Anfangsphase eines Einsatzes genügend Personal vor Ort zu haben.

Von den vermeintlichen Diskussionen über die Clevernser Wehr zeigte sich Dankwardt sehr überrascht. „Das ist in der Verwaltung kein Thema, zumal der Bedarf da ist, wir brauchen die Wehr“, bezog die Bürgermeisterin klar Position. Eine solch intakte und funktionstüchtige Wehr spreche für sich.

Kritik an Gerüchten

Ähnlich äußerte sich Elke Vredenborg, die diese Gerüchte ebenfalls nicht vernommen habe. Helmer Schönheim, der sein Amt demnächst an Jens-Olaf Fianke übergibt, warnte vor solchen Planspielen mit Freiwilligen Feuerwehren. Ein ähnliches Beispiel im Oldenburger Land habe bis jetzt nur negative Auswirkungen gehabt.

Zu 17 Einsätzen wurden die Clevernser gerufen, darunter fünf Brände und sieben Hilfeleistungen. Insgesamt mehr als 3100 Stunden leisteten die Mitglieder. Das seien im Durchschnitt 100 Stunden weniger Freizeit für jeden Einzelnen. „Bei einem Stundensatz von 20 Euro erbrachte die Feuerwehr der Stadt einen geldwerten Vorteil von 62 640 Euro“, rechnete Eggers vor.

Um die körperliche Fitness zu gewährleisten, hat die Feuerwehr eine wöchentliche Sportstunde in der ortsansässigen Sporthalle eingeführt, so Eggers.

Er dankte dem neu gegründeten Förderverein der Feuerwehr für die Anschaffung eines Beamers und berichtete über die Verabschiedung des Ehrenortsbrandmeisters Carl Burmann aus dem aktiven Dienst. Burmann leitete die Ortswehr fast 30 Jahre. Zur Feuerwehrfrau befördert wird Sarah Stratmann – sie konnte an der Sitzung nicht teilnehmen.

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