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NWZonline.de Region Friesland

Premiere in der Bütt und viel Übung

18.01.2005

Viel Übung bedarf es, damit viele junge Tänzer einen ordentlichen Karnevalstanz abliefern. Beim ersten Bunten Abend der Karnevalsgemeinschaft Waterkant zeigten die vier Garden und die Tanzpaare beziehungsweise Tanzmariechen, dass sie erfolgreich geübt hatten: Sie beherrschten ihre einstudierten Tänze und bewiesen aufs Neue das hohe Niveau der Waterkant-Garden.

Ob Kindergarde, Minigarde, Matrosengarde oder Prinzengarde: alle Tänzer erhielten zu Recht großen Applaus im „Allee-Hotel“. Bereits zum Auftakt waren die Tänzer und Tänzerinnen der KG Waterkant mit mehreren Auszeichnungen bedacht worden (die NWZ berichtete), darunter auch das Kindertanzpaar Alke Fierkens und Florian Oltmanns. Trainiert wird die Kindergarde von Gitte Meyer und Tomke Popken.

Sorgen um die Zukunft der Garden brauchen sich Präsident Bernd Lüken und sein Elferrat daher nicht zu machen. Zum Auftakt des Bunten Abends gab es daher auch erst einmal ein Dankeschön an die Ausbilderinnen. Neben den schon erwähnten Gitte Meyer und Tomke Popken waren das Elvisa Rusniok, Katja Nößer (Matrosengarde), Petra Jung und

Christina Gburreck (Minigarde),

Melanie Stelter und Ilona Scheliga (Prinzengarde), Danja Wiemer (Ausbilderin des Tanzmariechens Daniela Ferdinand) und Petra Jung (Ausbilderin des Tanzpaars Christina Gburreck und Christian Haugwitz).

Gut im Karnevalsgeschäft sind auch die zehn Bläser und vier Rhythmusmusiker der „Hengeler Weend Blaozers“, die erstmals beim Bunten Abend für Stimmung sorgten. Die akrobatischen Einlagen der Instrumentalisten waren sehenswert, ihre Musik hörenswert. „Im Karneval sind wir jede Woche unterwegs“, sagte Bandleader Cornelius Albertus de Heer aus Hengelo (Holland). Im Repertoire haben die „Weend Blaozers“ südamerikanische Rhythmen und deutsche Schlager sowie internationale Stimmungsmusik. Seit 16 Jahren ist die Gruppe im Geschäft, in Varel war sie seinerzeit bei Stadtfesten und aktuell beim verkaufsoffenen „Langen Sonnabend“ präsent. „Wir sind Amateure und haben alle noch einen Beruf“, sagte de Heer.

Seine Premiere in der Bütt hatte CDU-Ratsherr Tassilo Groß gegeben. Eigentlich hatte er nur zwei Eintrittskarten kaufen wollen, da entfuhr es ihm: „Eine Büttenrede wäre auch noch drin.“ Zwei Tage später war Groß „gebucht“ für seine Rede als „Angestellter des Öffentlichen Dienstes“. Nicht wenige waren verblüfft über das komödiantische Talent des Vareler Rechtsanwalts alias „Leopold Scharfeisen“, die graue Eminenz im Rathaus. Für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Alfred Müller setze das schon Maßstäbe für das nächste Jahr, lachte Bürgermeister Wolfgang Busch. Wenig überrascht zeigte sich CDU-Fraktionskollege Peter Nieraad: „Wir haben einen begnadeten Karnevalisten“, freute er sich über den Auftritt von Groß, der in bester (hessischer) Mundart vom Leder zog. Unter den Gästen war auch Karnevalsprominenz: Der

Präsident des Norddeutschen Karnevalsverbands, Wolfgang Rühmann aus Neumünster. Dem Präsidenten, der am Ehrentisch mit Bürgermeister Wolfgang Busch und SPD-Fraktionschef Alfred Müller saß, gefiel der Abend.

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