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Kapazitäten verdoppelt Reichelt Elektronik investiert 10 Millionen am Elektronikring in Sande

Rahel Wolf
Erster Spatenstich für die neue Halle: Svenja Wiemers (von links), Ilka Nordbrock (beide Architekturbüro Nordbrock), Chrstian Reinwald, Pia Pakusa, Ulf Timmermann (Geschäftsführung Reichelt Elektronik) und Hüseyin Akkurt (Strabag).

Erster Spatenstich für die neue Halle: Svenja Wiemers (von links), Ilka Nordbrock (beide Architekturbüro Nordbrock), Chrstian Reinwald, Pia Pakusa, Ulf Timmermann (Geschäftsführung Reichelt Elektronik) und Hüseyin Akkurt (Strabag).

Rahel Wolf

Sande - Der erste symbolische Spatenstich ist getan: Der Elektronik-Händler Reichelt, der vor allem für seinen Online-Handel mit Elektronik und IT-Technologie bekannt ist, baut ein neues Versandzentrum in Sande.

Damit wird das Distributionszentrum um 10000 Quadratmeter erweitert, das Lagervolumen verdoppelt sich auf einen Schlag. „Mit dem Neubau stellen wir jetzt die Weichen für noch effizientere Abläufe“, sagte am Donnerstag Geschäftsführer Ulf Timmermann. 

Auf Wachstumskurs

Reichelt Elektronik: seit 1996 in sande

Mehr als 10 000 Pakete mit elektronischen Bauteilen, Geräten, Zubehör und Werkzeug verlassen jeden Tag das Logistikzentrum von Reichelt Elektronik am Elektronikring in Sande. Empfänger sind Kunden in 128 Ländern auf der ganzen Welt. Die Geschichte von Reichelt Elektronik begann vor 53 Jahren auf einem Wilhelmshavener Hinterhof. 1990 übernahm Angelika Reichelt den Betrieb. 1996 siedelte Reichelt nach Sande um.

2004 entstand der erste große Neubau. 2016/17 folgte die große Erweiterung an der Straße, die mittlerweile so heißt wie ihr Metier: Elektronik-Ring.

Reichelt Elektronik war 1996 eines der ersten deutschen Unternehmen mit Online-Shop. Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen, das seit 2021 der deutsch-schweizerischen Beteiligungsgesellschaft Invision AG gehört, zu einem der führenden Verteiler in der Elektronik- und IT-Branche auf dem europäischen Markt entwickelt.

Der Online-Handel boomt und Reichelt Elektronik ist schon viele Jahre erfolgreich dabei. Erst 2016 hatte das Unternehmen mit einem Millionenaufwand am Elektronikring investiert und ein Versandzentrum gebaut. In das wurde 2020 noch eine weitere Ebene eingezogen, um die bis dahin vorhandenen Lager- und Versandkapazitäten noch einmal zu erweitern. Mit der neuen Halle, die Mitte 2023 stehen soll, führt Reichelt Elektronik jetzt seinen Wachstumskurs fort. 10 Millionen Euro werden in den Neubau investiert. „Wir brauchen einfach noch mehr Platz“, sagt Timmermann. Im neuen Versandzentrum wird auf zwei Ebenen neueste Technik für eine automatisierte Verpackung installiert. Auch für die bessere Steuerung von Paketströmen und für schwere Hebearbeiten kommt Technik zum Einsatz. So können künftig bis zu 25000 Pakete pro Tag abgefertigt werden.

Neue Arbeitsplätze

„Mittelfristig sollen bis zu 100 neue Arbeitsplätze in Logistik und Verwaltung am Standort Sande entstehen“, sagt Timmermann. Denn neben den Flächen für das Verpacken und Versenden von Paketen entstehen neue Büroräume, in denen die zusätzlichen Aufträge abgearbeitet werden können.

Auch der Kunde wird etwas merken von der Investition am Elektronikring: Reichelt Elektronik will so für kürzere Lieferzeiten sorgen. Aktuell hat das Unternehmen rund 120000 Artikel im Sortiment und beliefert Privat- und Geschäftskunden in 128 Ländern weltweit.


Geplant hat die Halle das Team um Architektin Ilka Nordbrock vom Architekturbüro Nordbrock aus Wilhelmshaven, ausführende Baufirma ist Strabag.

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