Fast ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler der IGS in Schortens nahmen Ende März freiwillig am Känguru-Wettbewerb für Mathematik teil. Die 310 Prüflinge aller Altersklassen lösten dabei in 75 Minuten Aufgaben aus der Kombinatorik und Geometrie oder Algebra. Dabei galt es nicht nur, logisch zu denken, sondern ebenso zu strukturieren, zu schätzen sowie geometrisches Vorstellungsvermögen zu zeigen. Wie bereits in den vergangenen drei Jahren, errangen auch in diesem Jahr IGS-Schüler hervorragende Ergebnisse. Neben der Schulsiegerin Rena Riemer belegten Laurin Isenrath und Geesa Oldennettel die Plätze zwei und drei. Der weiteste Sprung gelang Rena Riemer, die einen begehrten dritten Platz auf Bundesebene belegte.

Rund 3000 Besucher kamen am Wochenende zum Forsthaus Upjever, um die 350 alten Motorsägen in Aktion zu sehen. Viele Besucher gingen vom Schausägen mit riesigen Baumscheiben nach Hause. Auch beim Wettsägen mit der Handsäge war reger Andrang. Der Hauptgewinn musste ausgelost werden und dann stand Mariannette Gerdes aus Rahrdum als Gewinnerin einer Gartenbank fest. Weitere Gewinner beim Sägewettbewerb sind Simon Bruns und Enrik Sjuts (Jever), Birgit Luiken (Bockhorn), Diana Vorwald (Ocholt), Wolfgang Holstein (Wittmund), Til Jähde (Wilhelmshaven), Lammert Janssen (Aurich), Karin Hobbie Janßen (Westerstede) und Christian Herzog (Friedeburg). Sie haben ein Landesforstenbuch oder einen Nistkasten gewonnen.

Zusammen mit dem Regionalverband 259 Ost-Friesland wurde am Sonntag mit 9150 Tauben in Chimay Belgien (460 km) ein gemeinsamer Auflass durchgeführt. Von der Brieftaubenreisevereinigung Friesenland waren 1133 Tauben dabei. Da auf der gesamten Flugstrecke der Wind aus nordwestlicher Richtung wehte, konnte man nicht mit einem frühen Eintreffen der Tauben rechnen. Jedoch um 14.34 Uhr traf bei der SG Stemmer in Hooksiel die schnellste Taube der RV Friesenland ein, sie erreichte eine Fluggeschwindigkeit von 75 km/h. Die weiteren erfolgreichen Züchter der RV Friesenland waren: SG Becker-Austen (Schortens), Lothar Vogel (Neustadtgödens), Rudolf Schlotmann (Wittmund), Gerd Lehmann (Schortens), Udo Westerbur (Esens), Dieter Janssen (Horsten), Heinz Tolksdorf und Töchter (Abens), Ernst Tolksdorf (Carolinensiel) und Horst Müller (Rahrdum). Der Preisflug konnte nach 42 Minuten abgeschlossen werden. Bei diesem Flug ging es nicht nur um Punkte für die Meisterschaft, es wurde auch die Bronzemedaille des Verbands Deutscher Brieftaubenzüchter ausgeflogen. Diese Auszeichnungen konnten an die Züchter Heinz Tolksdorf und Töchter, Peter Ostendorf, Rudolf Schlotmann und Dieter Janssen vergeben werden.

Da bleibt einem schon mal der Spargel im Hals stecken, wenn Jens Ohle (ovales Bild), Hamburger Varietekünstler, lautstark ein halbes Dutzend Bowlingkugeln auf die Bühne knallen lässt und die letzte fliegt ins Publikum. Doch die Schrecksekunde bleibt kurz, die Kugel ist ein Gummiball. Mit Artistik, Zauberei und Komik verzauberte der „Großmeister der zehnsprossigen Artistenleiter“ den Besuchern die Zeit zwischen den Gängen des großen Spargelbüfetts im Bürgerhaus. Atemberaubende Stunts auf dem Hochrad begeisterten Jung und Alt. Dabei war gar nicht so wichtig, was er machte, sondern wie er mit Hilfe von Zuschauern aufs Rad kam. Nach dem Nachtisch gab’s dann den Künstler als Zauberer hautnah an den Tischen. Quirlig und schwungvoll hat die neue Reihe „Kabarett und Kulinarisches“ im Bürgerhaus das Zeug zum besonderen Höhepunkt.


Ihre Runde ist klein geworden, hält aber eisern zusammen und trifft sich an jedem ersten Montag in ungeraden Monaten im Hotel „Auerhahn“ bei Kaffee und Kuchen: Die letzten acht Überlebenden der Abgangsklasse 1944 der Volksschule Sande. Sieben Jahrzehnte nach ihrer Schulentlassung nannten sie ihr Kränzchen jetzt „Klassentreffen“. Dass diesmal Rolf Hinz, der frühere Gemeindebrandmeister, im Urlaub war und deshalb beim heimatkundlichen „Unterricht“ fehlte, erfuhren die Lehrkräfte jener Zeit, die Lehrer Troue, Pundt und Rose, ohnehin nicht mehr. Auch von einem Eintrag ins „Klassenbuch“, einem Album mit vielen Erinnerungen, soll wegen sonst guter Führung abgesehen werden. Kommunalpolitische Auseinandersetzungen zwischen Waltraud Richter, geborene Jakobs, und Günther Janßen, die im Gemeinderat einst verschiedenen Fraktionen angehörten, waren vergessen. Nicht weniger bekannt sind die „Alt-Sander“ Hannelore Behrens, geborene Pflug, Magda Meyer, geborene Groß, Theo Günther Thomsen, Egon Gerken und der Älteste in der Runde, Hannes Poppinga (85), den es nach 60 Jahren zurück nach Sande gezogen hatte.

Graben, pflanzen, Unkraut jäten, gießen und am Ende natürlich auch ernten, das alles gehört zu den Aufgaben der kleinen Gärtner aus der roten Gruppe im Kindergarten in Neustadtgödens. Mit Hilfe der Edeka-Stiftung hatten die Kinder im vergangenen Jahr ein Hochbeet angelegt und bepflanzt, jetzt starteten sie in eine neue Saison und pflanzten Radieschen, Spinat, Kohlrabi und anderes Gemüse. Die Patenschaft für die Aktion liegt bei Johannes Brockhage .