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Fünf Wochen Straßensperrung wegen Klappbrückensanierung in Sande Hoffentlich klappt’s in vorgegebener Zeit

Sande - Autofahrer von und nach Sande müssen sich auf größere Umwege und längere Fahrzeiten einstellen: Sande und damit das Nordwest-Krankenhaus, die Oberschule und das Ortszentrum, wird ab Montag, 26. Juli, für voraussichtlich fünf Wochen über die K 294 aus Richtung Schortens nicht zu erreichen und zu verlassen sein. Grund sind Sanierungsarbeiten an der Klappbrücke über den Ems-Jade-Kanal bei Sanderbusch. Dafür wird die Fahrbahn den kompletten August voll gesperrt, teilt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Aurich mit.

Und wie komme ich nun nach Sande?

Mit der Sanierung der Klappbrücke an der K294 werden größere Umwege erforderlich und ausgeschildert.

Aus Richtung Schortens bietet sich die B 210 an. Entweder man fährt durch bis Roffhausen und biegt an der „Orbis-Kreuzung“ rechts auf die L 815 (Oldenburger Damm) ab und fährt über die „Sander Berge“ nach Sande. Oder man fährt von der B 210 auf die A  29 bis zur Anschlussstelle Sande und gelangt über die B 436 nach Sande

Alternativ geht’s über Dykhausen und Gödens nach Sande: von da weiter über die B 436 bis zum Twister-Kreisel oder über Altgödenserhörn und Dollstraße.

Nach Auskunft von Bereichsleiter Axel Daubenspeck ist die Brücke nur für Fußgänger und Radfahrer passierbar – der Sander See und Gut Altmarienhausen bleiben also für die Sander wenigstens auf diese Weise erreichbar. Auch soll sichergestellt sein, dass Rettungsfahrzeuge die Baustelle passieren können.

Mobilkran hebt Brückenträger ein

Sande

Verflixtes siebtes Jahr

2021 ist für die Brücke und die Sander wieder das „verflixte siebte Jahr“, in dem Arbeiten an der Brücke nötig werden, verbunden mit Umwegen und Behinderungen. Zuletzt wurde die Brücke 2014 saniert, davor gab es 2007 eine Sanierung, an die viele Sander noch mit Grausen zurückdenken: die bereits 2005 begonnenen Bauarbeiten wollten kein Ende nehmen, es kam immer wieder zu Verzögerungen. Mit mehr als eineinhalb Jahren Verspätung klappte es dann doch mit der Klappbrücke. Damals wurde unter anderem eine 50 Tonnen schwere neue Stahlkonstruktion eingebaut. Die Sanierung davor liegt ebenfalls sieben Jahre zurück und datiert aus 2000/2001.

Nur Fahrbahnbrücke neu

Diesmal wird’s laut Daubenspeck nicht so kompliziert, weil nur die Klappbrücke für den Kraftfahrzeugverkehr angefasst wird, die daneben verlaufene Klappbrücke für die Bahn ist kein Thema. Die alte Bahnstrecke soll im nächsten Jahr mit der geplanten Inbetriebnahme der Bahnumfahrung Sande stillgelegt werden.

Neben einer neuen Brückenklappe, der Sanierung von Fahrbahnbelag und mechanischen Bauteilen werden auch Anstrich und Konservierung aufgefrischt. Der NLWKN übernimmt die Sanierungsarbeiten der stark befahrenen Klappbrücke im Auftrag der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever
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