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Livemusik Chansons up Platt und Folk international

Sande - Lieder von Watt, Wind und Wellen, von Sturmfluten und verloren Seelen auf hoher See, Lieder aus aller Welt und plattdeutsche Schangsongs: Die erste Sander Folknacht verspricht ein kurzweiliges, fröhliches und mitunter auch melancholisches Programm zu werden. Gemeinsame Veranstalter sind Gerd „Balou“ Brandt von den Friesenfolkern Laway und der Sander Kneipier Wolfgang „Mozart“ Gerhard von der „Scharfen Ecke“.

Sechs Musiker – Drei BandKonstellationen

Akkermann, Brandt & Fröse machen den Auftakt: Albertus Akkermann, Gerd Brandt und Jörg Fröse spielen und singen Chansons von Jaques Brel, Serge Gaisbourg oder Bert Brecht in ihrer plattdeutschen Interpretation wie auch „Schangsongs“ des unvergessenen ostfriesischen Liedermachers Hannes Flesner.

La Kejoca – der Name ist zusammengesetzt aus Keno (Brandt), Jonas (Rölleke) und Carmen (Bangert). Die drei jungen Musiker sind ein Global Folk-Trio oder Weltmusikensemble und singen Lieder aus Irland, Spanien, Lateinamerika und anderen fernen Orten. Sie sind nominiert für den deutschen Folkförderpreis 2020.

Laway sind die Friesenfolker. Gerd „Balou“ Brandt hat die Gruppe 1979 gegründet und inzwischen 15 Alben veröffentlicht und viele Preise gewonnen. Seit 2016 hat sich die Band verjüngt, neben Gerd Brandt gehört dessen Sohn Keno dazu, außerdem verstärken Fröse, Akkermann sowie Carmen Bangert die Band.

Nur 150 Sitzplätze

In seinem Sommergarten und auch nebenan auf der Fläche des Eiscafé Venezia soll das dreistündige Konzertprogramm am Sonntag, 30. August, ab 17 Uhr unter den aktuell geltenden Corona-Regelungen über die Bühne gehen. Karten sind bei den beiden Veranstaltern (siehe Infokasten) ab sofort im Vorverkauf erhältlich. Insgesamt stehen 150 Sitzplätze zur Verfügung.

„Nach Monaten abgesagter Konzerte ist das für uns die erste Möglichkeit, mal wieder live vor Publikum aufzutreten“, sagt Gerd Brandt. Mit seiner Band Laway wollte er noch im Februar in der Christus- und Garnisonkirche auftreten, aber bereits dieses Konzert wurde abgesagt. Nicht etwa wegen Corona, das damals in Europa noch gar nicht so richtig wahrgenommen wurde, sondern wegen Sabine. So hieß das Orkantief. „So sind wir seit Monaten bereits ohne Einnahmen“, sagt Gerd Brandt.

Bands aus Laway-Umfeld

Das Folk Open Air mit „handgemachter Musik“ besteht aus drei Teilen: Sechs Musiker aus dem Umfeld von Laway in drei unterschiedlichen Konstellationen gibt es zu hören: Neben dem Trio Akkermann, Brandt & Fröse und dem Global Folk Trio La Kejoca bilden Laway mit Gerd Brandt den krönenden Abschluss. Laway hat neben den traditionellen Klängen auch viele neue Einflüsse eingearbeitet.

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever
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