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Tischtennis Sande setzt auf junge Mannschaft in Landesliga

Andreas Lehmkuhl

Sande - Einige Veränderungen gibt es in den Tischtennis-Mannschaften des TuS Sande zur neuen Saison. Das betrifft vor allem die Frauen-Abteilung, die in der Vergangenheit durchaus zu den Tischtennis-Hochburgen im Norden gezählt werden konnte. Waren 2018/2019 noch vier Frauen-Teams gemeldet, waren es im vergangenen Jahr nur noch zwei. Dabei hatte die Erste freiwillig aus der Oberliga in die Verbandsliga zurückgezogen. In der kommenden Spielzeit 2021/2022 wird nun nur noch ein einziges Frauen-Team in der Landesliga gemeldet, wo zuletzt die Reserve aktiv war.

Die Frauen

„Der Damen-Bereich schwindet immer weiter, leider auch bei uns“, bedauert TuS-Abteilungsleiter Frank Black. Zwar stehen theoretisch gleich 14 Frauen in der Mannschaft. Als Stammspielerinnen sind aber nur die jungen Spielerinnen vorgesehen: Vanessa Black, Anna Boumann, Alea Augustin, Melina Gautzsch und Lina Marie Buck.

Doch was ist mit den etablierten Spielerinnen, die auch noch auf dem Meldebogen stehen? „Mittlerweile haben wir einige Verletzte, da spielt einfach auch das Alter eine Rolle“, erklärt Martina Krieger, die bisherige Mannschaftsführerin der TuS-Reserve. Vor allem bei Anke Black (Knie) und Susanne Meyer (Rücken) ist offen, ob und wann sie wieder voll einsteigen können. Dazu kommt, dass Spitzenspielerin Meike Fengler aus privaten Gründen nur noch wenige Spiele absolvieren möchte.

„Zwei Teams zu melden, wäre zu gefährlich gewesen. Fallen Anke oder Susanne aus, dann müsste die Zweite immer Ersatz stellen. Das Risiko war uns zu groß“, erklärt Frank Black. „Die neue junge Truppe kann nun von den älteren Spielerinnen im Notfall unterstützt werden. Und da es auch bei den Herren notwendig war, die Teams aufzufüllen, haben wir uns gerne bereit erklärt, dort auszuhelfen“, ergänzt Krieger.

Und so sollen nun Fengler, Meyer und Anke Black möglichst in der zweiten Männermannschaft (Bezirksliga) sowie Krieger, Stefanie Gichtbrock und Meike Memmen in der Dritten (2. Bezirksklasse) aktiv werden. Notwendig wird das auch durch einige Ausfälle bei den Männern.


Die Männer

Auch dort sieht die erste Mannschaft (Landesliga) auf dem Papier stärker aus als sie in der Realität sein dürfte, nur Sebastian Fengler fehlt nominell nach seinem Wechsel zum TTC Wiesmoor. Tatsächlich stehen aber Hendrik Biele, sowie Lukas und Philipp Meinen kaum zur Verfügung, so dass die offiziell in der Reserve aufgestellten Hannes Biele, Frank Black und Eddie Dreyer tatsächlich zum Stamm der Ersten zählen werden.

„Ich denke mal, dass die Erste in den Abstiegskampf hineinrutschen wird und alle anderen Herren sich im Mittelfeld etablieren werden“, prognostiziert Black. Auch für die Frauen erwartet er eine schwierige Saison. „Wobei man nicht weiß, wie hoch die Fluktuation bei den anderen Vereinen ist“, schränkt er ein.

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