Sande/Ueckermünde - 15 Jahre ist es her, dass Sande und Ueckermünde ihre Partnerschaft besiegelten. Seitdem hat es etliche gegenseitige Besuche gegeben, es sind sogar dauerhafte Freundschaften entstanden.
Zuletzt waren die Kontakte allerdings etwas vernachlässigt worden, Corona tat ein Übriges. Grund genug für den Bürgerverein, mal wieder etwas Schwung in die Sache zu bringen: Sie unternehmen eine viertägige Reise in die Partnerstadt. Fazit: Schön war’s. Fortsetzung folgt.
Vielseitiges Programm
Die 34-köpfige Reisegruppe checkte im Hotel am Marktplatz ein und ließ es mit einem Drei-Gang-Menü gemütlich angehen, erzählt Ute Roßkamp, die die Fahrt gemeinsam mit Sylke Lübben und Michael Ramke organisiert hatte.
Am Samstag stand der Botanische Garten auf dem Programm. Dieser 30 000 Quadratmeter große private Schaugarten gilt als einer der schönsten Gärten in Mecklenburg-Vorpommern und beherbergt viele botanische Kostbarkeiten. Er wird komplett ehrenamtlich geführt. „Alle waren begeistert, vor allem gefielen die vielen lauschigen Plätze zum Verweilen“, berichtet Sylke Lübben. Später folgte eine Floßfahrt auf der Uecker; dazu gab es viele Informationen über die Flora und Fauna in diesem Gebiet.
„Samstagabend konnten wir bei herrlichem Wetter zusammen mit Ratsmitgliedern, Verwaltungsmitarbeitern, Gewerbevereinsmitgliedern und Bürgerinnen und Bürgern einen schönen Grillabend auf dem Rathausplatz genießen“, erzählt Michael Ramke.
Ueckermündes Bürgermeister Jürgen Kliewe machte dann am Sonntag den Stadtführer inklusive Besuch des schönen Strandes am Stettiner Haff. Da steckte der eine oder die andere sogar einen Fuß in die Ostsee.
Wiederholung erwünscht
Am Montagvormittag machte sich die Gruppe wieder auf den Heimweg zurück nach Sande. Alle waren sich einig: „Es war toll, wir kommen wieder.“
Die Geschichte Ueckermündes reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Keimzelle des Ortes ist die Altstadt am Fluss Uecker. Ueckermünde hat etwa 8500 Einwohner.
Für Ausflüge bieten sich die reizvolle Umgebung, die Städte Stettin und Swinemünde in Polen sowie Anklam und Greifswald an, außerdem Peenemünde mit dem Historisch-Technischen Museum zur Raketen-Forschung während des Nationalsozialismus’.
