Sande - Nach dem Wehklagen des Kioskpächters über die unzureichende Zahl an Badegästen am Sander See an heißen Hochsommertagen und der wohl auch durch den Bau der Bahnverlegung kompliziert gewordenen Erreichbarkeit der Freizeitanlage und fehlender Wegweiser für weniger Ortskundige, will die Gruppe Grüne/SPD/ Linke im Sander Rat die Weichen für die kommende Saison stellen: „Der Sander See soll als Naherholungsgebiet und als spannende Eventlocation weiter ausgebaut werden“, lautet der Antrag der Gruppe.
Dabei soll der Charakter des Badesees um sportliche und kulturelle Aspekte ergänzt werden. „Damit wollen wir den Sander See zum Wohl unserer Gemeinde aus seinem Dornröschenschlaf wecken“, so Gruppensprecher Frank David. Essenziell sei hierbei die Einbeziehung der bereits vorhandenen Infrastruktur, insbesondere von Altmarienhausen, dem Küsteum, der Schmiede sowie der Paddel- und Pedalstation.
Durch die Kombination von Sport- und Freizeitangeboten, vorhandener Gastronomie und gegebenenfalls alternativer Wohnformen wird die Bekanntheit und Attraktivität der Gemeinde Sande und ihres Erholungsgebiets „Sander See“ regional erheblich gesteigert, ist die Gruppe überzeugt. Ihr Antrag soll im Ausschuss für Sport, Kultur und Tourismus beraten werden, der das nächste Mal am 20. September zusammenkommt.
