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NWZonline.de Region Friesland

Dank Verein „Lebenswunsch“ ein letztes Mal an den Strand

11.10.2018

Schillig /Jever Die Liebe zur Nordsee und zur unendlichen Weite des Meeres begleitet Frau E. schon viele Jahre. Immer wieder reiste sie aus Baden-Württemberg an die Küste und genoss die frische Seeluft und das Wattenmeer mit der vielfältigen Vogelwelt.

Nun ist Frau E. schwer krank und verbringt im Friedel-Orth-Hospiz in Jever in unmittelbarer Nähe zum Meer ihre letzten Lebenstage. Sie hatte einen großen Wunsch: Noch einmal das Meer zu erleben, den Wind zu spüren und die Vögel zu beobachten. Dies sagte sie auch dem Hospiz-Team, das sich mit Blick auf die Situation von Frau E. einig war, dass dieser Wunsch schnellstmöglich erfüllt werden sollte.

Die Mitarbeiterinnen wandten sich an Mark Castens vom Verein „Lebenswunsch“. Castens, mit dem das Team um Hospiz-Geschäftsführerin Irene Müller seit vielen Jahren in engem Kontakt steht, konnte Dank Unterstützung des DRK-Kreisverbands Wesermarsch in Nordenham und unter Mitwirkung von weiteren Ehrenamtlichen binnen kürzester Zeit einen Liegendtransport sicherstellen. „Wenn sich das Hospiz bei uns meldet, wissen wir, dass in vielen Fällen nicht mehr viel Zeit ist, um diesen letzten Lebenswunsch zu erfüllen“, sagt Mark Castens.

So führte kurze Zeit später an einem sonnigen Oktober-Tag der Weg von Jever direkt an den weiten Sandstrand in Schillig. Frau E. genoss dort jede Sekunde, jeden Blick auf die See und atmete die frische Luft tief ein. Die Hospiz-Mitarbeiterin, die sie begleitete, reichte ihr Sand und Muscheln. So konnte Frau E. der Nordsee noch einmal ganz nah sein und sie spüren. Erschöpft, aber sehr glücklich bedankte sie sich mit leiser Stimme für die kurze, jedoch intensive Zeit mit Sonne, Strand und Meer.

„Netzwerke und Kooperationen sind für unsere Arbeit ein ganz entscheidender Teil. Mark Castens kennt unsere Häuser sehr gut und unterstützt immer wieder bei der Erfüllung von letzten Wünschen“, sagt Irene Müller. „Auch dieses Mal hat er sich mit Lebenswunsch für uns stark gemacht, wofür ich ihm und allen Mitwirkenden herzlich danke.“

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Friedel-Orth-Hospiz | DRK

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