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NWZonline.de Region Friesland

Schnitt für Schnitt zur Kunst

12.02.2019

In der noch jungen Galerie Marienlustgarten wurde jetzt die zweite Ausstellung eröffnet. Galeristin Wassa Rosin-Bergmann legt großen Wert darauf, in ihrer Galerie Kunst mit Niveau zu präsentieren. Nun hat sie mit Margareta Hihn aus Wilhelmshaven und Thorsten Schütt aus Horsten ein sich durch ihre Arbeiten ergänzendes Ausstellerpaar gefunden. Sie präsentiert Holz- und Linolschnitte sowie Papierschnitte und er Skulpturen aus Holz, Metall oder beidem kombiniert. Neben Stillleben erinnern einige Papierschnitte an Watt und Wellen, und dazu hat Schütt seine Holzschiffe gestellt. In einem Zwiegespräch stellten die Kunstschaffenden sich und ihre Werke vor. Der Künstler erzählte von seiner allerersten Arbeit, einem klitzekleinen Specksteinkopf, auch die Künstlerin erinnerte an ihre Anfänge: „Damals hatte ich keine Presse für den Druck, also bin ich mit dem Auto drüber gefahren.“ Die Ausstellung „Schnitt trifft Schnitt“ ist in der Galerie am Marienlustgarten freitags, sonnabends und sonntags jeweils von 11 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel. 0157/84929940 zu sehen.

Pure Lebensfreude und Leidenschaft an der Musik zeichneten die vier Künstlerinnen vom Damenstreichquartett „Manon & Co“ aus, die vom Vareler Stadtmarketing unter Leitung von Insa Jung zum Konzert nach Varel eingeladen worden sind. Alle vier mit bester klassischer Ausbildung zeigten, was ein Streichquartett außer Klassik noch spielen kann und überzeugten das Publikum in Varel. „I got Rhythm“ von Gerswhin, „Don’t cry for me Argentina“ aus Evita, der „Czardas“ von Monti aber auch „Money Money“ von Abba oder „Smooth criminal“ von Michael Jackson brachten das Vareler Publikum zum Staunen. Bei einigen Songs wurde das Publikum mit eingebunden, so dass sogar im zweiten Teil einige Besucher tanzen durften, was auch sofort begeistert angenommen wurde und bei „Unchain my Heart“ gab es sogar einen schnell initiierten Publikumschor. Zum Abschluss wurden bei Standing Ovationen drei Zugaben eingefordert. Ein Konzertabend, der absolut begeistert hat.

Neue Wege gehen die Papier- und Kartonfabrik Varel und die BBS-Varel. Sie bekamen für vier Wochen Besuch von zwei Praktikanten von der Riga-State-Technical-School aus Lettland. Die beiden engagierten Praktikanten Krišjanis Stilve und Elvis Matiss Bože lernen in Lettland den Beruf des Mechanikers im überwiegend schulischen Ausbildungssystem. In der Papier- und Kartonfabrik werden sie von dem Ausbildungsleiter Industriemechaniker Dierk Gröne und dem Sicherheitsbeauftragten der Instandhaltung, Patrick Hänßler, sowie den angehenden Industriemechanikern Annika Stiefs und Merlin Vagt begleitet. Alle vier sind begeistert von dieser Art der Kooperation. „Man bekommt neue Impulse von außerhalb“, meint Dierk Gröne. Merlin Vagt fügt hinzu: „Außerdem kann man so seine fachlichen Englischkenntnisse gut auffrischen.“ Die Englischkenntnisse seien auch in zunehmendem Maße im betrieblichen Alltag wichtig, weil Montagevorschriften oder Bedienungsanweisungen von neuen Maschinen häufig nur in englischer Sprache erhältlich seien, so Patrick Hänßler. Den Kontakt zur Riga State Technical School hat Thorsten Schönbohm, Lehrer im Berufsfeld Metalltechnik an der BBS Varel, hergestellt. Er möchte den Austausch mit der lettischen Partnerschule, aber auch anderen Berufsschulen in Europa, weiter ausbauen. Noch mehr Schüler der BBS Varel sollen zukünftig die Möglichkeit eines Auslandspraktikums nutzen können.

Thermische Verletzungen waren Teil der Aufgaben, denen sich die angehenden Sanitätshelfer der Ortsverbände Wilhelmshaven, Ahlhorn, Cloppenburg, Varel und Edewecht der Johanniter-Unfall-Hilfe in ihrer Prüfung stellen mussten. Es geht um Erfrierungen und Verbrennungen, die besonders sorgsam versorgt werden müssen. Alle 13 Johanniter bestanden die Prüfung und dürfen ab sofort in den Einsatz gehen. Auch Nina Schwanewedel und Tobias Korzuschnik vom Ortsverband Varel haben sich beim Ortsverband Wilhelmshaven an drei Wochenenden die Themen der Sanitätshelferausbildung angeeignet.

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