Schortens - Die Stadt Schortens erhält 238 000 Euro als Fördersumme vom Bund für den Ganztagsausbau dreier Grundschulen. Den Antrag hatte die Stadt im Januar gestellt, als der Bund entsprechende Fördergelder aus den Coronahilfen in Aussicht gestellt hatte. Nun konnte die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller bei ihrem Besuch im Rathaus der Stadt Schortens die Nachricht mitbringen, dass und wie viel Geld Schortens aus diesem Fördertopf erhält.
Die Mittel sollen den Infrastrukturausbau an den Ganztagsschulen beschleunigen. Sie werden über das Land an die Schulträger verteilt. Die Stadt Schortens investiert aus eigenen Mitteln rund 60 000 Euro in das Vorhaben, so dass insgesamt ca. 300 000 Euro zur Verfügung stehen.
Erneuern und ergänzen
Mit dem Geld sollen unter anderem Mobiliar und Ausstattung sowie grüne Klassenzimmer und Außenbereiche erneuert und ergänzt werden, um den Ganztagsschulbetrieb zu stärken.
Konkret finanziert werden Vorhaben an den Grundschulstandorten Schortens, Heidmühle und Oestringfelde, sagte die Fachbereichsleiterin und Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, Anja Müller. Die Arbeiten haben zum Teil bereits begonnen. Laut Förderrichtlinien müssen die Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen und abgerechnet sein.
Ausbau zügig vorantreiben
Bürgermeister Gerhard Böhling zeigte sich zufrieden mit dem erfolgreichen Antrag. „Die baulichen Veränderungen sind dringend notwendig. Mit den Mitteln des Bundes können wir den Ausbau nun schnell vorantreiben, um die Qualität der Betreuung an den Grundschulen noch weiter zu steigern. Ich freue mich, dass wir hier unter vielen Schulen, die sich auf die Bundesmittel beworben haben, den Zuschlag bekommen haben.“
SPD-Fraktionsvorsitzender Udo Borkenstein machte die Bemühungen des Rates für eine attraktive und gut ausgebaute Bildungslandschaft in Schortens deutlich. „Unsere Stadt investiert in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen in dem wir den Ausbau der Ganztagsbetreuung vorantreiben. Zusätzliche Förderanträge wie für das Bundesprogramm mit dem wir Luftfilteranlagen für die Schule anschaffen wollen, ergänzen die Maßnahmen.“
