Schortens/Jever - Mit zwölf Medaillen im Gepäck ist die DLRG-Ortsgruppe Schortens-Jever von einem Freundschaftswettkampf in Glückstadt zufrieden zurückgekehrt. Dort konnten die elf angetretenen Rettungshaie die Früchte des regelmäßigen Trainings in den Sommerferien im Freibad Jever ernten.

Am erfolgreichsten waren beim Fortuna-Bad-Cup Maximilian Bergmann (Altersklasse 12) und Talea Fellensiek (AK 17/18), die sich im Mehrkampf jeweils die Goldmedaille sichern konnten. Svea Fellensiek (AK 17/18) gewann direkt hinter Talea die Silbermedaille, während sich Eliah Puls (AK 10) und Michael May (AK offen) Bronzemedaillen holten.

Neben dem Mehrkampf im Einzel fanden in Glückstadt auch Mannschaftsdisziplinen in der Einzelwertung statt. Unter anderem wurden auch zwei Disziplinen aus dem internationalen Regelwerk angeboten. Erstmalig konnten sich die Rettungshaie somit im „Line Throw“ messen.

Dieser auf 45 Sekunden begrenzte Wettkampf ist eine Staffeldisziplin für Zweier-Teams. Der zu rettende Teilnehmer befindet ich in 12,5 Metern Entfernung auf einer Bahn mit 2,5 Metern Breite im Becken und muss sich dort an einem Hindernis festhalten. Der „Verunglückte“ muss das ihm von seinem Partner zugeworfene Seil fangen, ohne danach loszulassen. Mit dem Ergreifen der Leine zieht der Leinenwerfer das „Opfer“ schnell an den Beckenrand.

Milena Fellensiek und Valentina Kunze erreichten in der AK 15/16 den ersten Platz, Talea und Svea Fellensiek in der offenen Altersklasse den Silberrang. Noah Reckow und Ryan Bellack (beide AK 15/16) trafen ebenfalls, allerdings war der Anschlag eine halbe Sekunde zu spät, so dass der Wurf nicht gewertet wurde.


Ebenfalls neu für die Rettungshaie war die Mixed-Staffel (offene Klasse), in der die Mannschaft aus zwei weiblichen und zwei männlichen Rettungssportlern bestehen muss. Am Start für die Rettungshaie waren Noah Reckow mit 50 m Freistil, Ryan Bellack mit 50 m Freistil mit Flossen und Bergen einer 40 Kilogramm schweren Puppe, die Talea Fellensiek danach 50 m schleppen musste, um sie dann an ihre Schwester Svea zu übergeben. Diese musste die Puppe abschließend nochmals 50 m mit Flossen schleppen. Dabei erreichte das Team in der Endabrechnung den hervorragenden zweiten Platz.

Auch ein AK-12-Team war für die Rettungshaie am Start. Eliah Puls, Maximilian Bergmann, Leonora Wegner und Ruth Reckow wurden Zweite. In der AK 17/18 weiblich starteten ebenfalls bei zwei Disziplinen Valentina, Milena, Svea sowie Talea und sicherten sich beide Male den Sieg.