Schortens - Der Mühlensteingarten in Schortens soll sich verändern. Hintergrund ist, dass das Gelände dauerhaft für Veranstaltungen zur Verfügung stehen soll. Bisher wird die Fläche im Sommer für die Musikreihe „Unplugged Summer“ genutzt, außerdem gibt es hier noch einige Parkplätze. In diesem vorderen Bereich der Menkestraße soll es aber zukünftig durchaus bunter zugehen.

Die Gruppe SPD / FDP im Schortenser Stadtrat stellte einen Antrag, dort eine barrierefreie Toilette aufzustellen. Vorgeschlagen war zum Beispiel das Modell des Projekts „Sophie“ zu nutzen, das seinen Toilettenanhänger auch vermietet. Im Ausschuss für Planen und Bauen stellte Frank Schweppe von der Stadt Schortens zahlreiche Möglichkeiten für eine barrierefreie Sanitäreinheit vor. Von einer festen WC-Anlage mit Baukosten von rund 140.000 Euro bis zur einfachen Containerlösung war alles dabei. Schweppe gab zu bedenken, dass ein mobiles WC als Mietmodell immer mit langfristiger Planung einhergehen müsste.

Der Mühlenstein soll erhalten werden und besser sichtbar sein. Jetzt ist er hinter einer Versorgungsbude versteckt. Der Stein erinnert an die Mühle, der Heidmühle seinen Namen verdankt.

Der Mühlenstein soll erhalten werden und besser sichtbar sein. Jetzt ist er hinter einer Versorgungsbude versteckt. Der Stein erinnert an die Mühle, der Heidmühle seinen Namen verdankt.

Ziemlich rasch einigte man sich parteiübergreifend auf eine mobile Anlage. Welche Möglichkeiten es hier gibt und wie genau das dann für den Mühlensteingarten aussehen soll, darüber will man in 14 Tagen genauer beraten.

Außerdem ging es um weitere Parkplätze am Mühlensteingarten und die Gestaltung des Platzes durch ein Planungsbüro. Hier könnten direkt am Platz acht neue Parkplätze für Kurzzeitparken entstehen, erklärte der Planer. Bei Bedarf könnten auch entlang der Straße und parallel zur Bahnlinie noch einige neue Plätze hinzukommen. Letzteres wurde allerdings von der Politik strikt abgelehnt. Zusätzlich wurden außerdem Parkraum für Fahrräder gefordert und Ladestationen für Autos und E-Bikes angeregt.

Was die Politik aber besonders bemängelte: Im bisherigen Plan waren die Bühne und die Versorgungsstände immer an festen Orten. „Das wollen wir nicht, wir planen keinen Platz für eine einzige Reihe, hier soll mehr entstehen“, stellte Axel Homfeldt (CDU) fest. Darüber hinaus soll auch der Mühlenstein, der an die Heidemühle erinnert, die Heidmühle ihren Namen gab, besser sichtbar sein, wenngleich er am Rande des Gartens bleiben soll. Auch dieses Thema kommt mit einem überarbeiteten Plan in 14 Tagen erneut auf die Agenda.