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Stadtfest in Schortens Siebenjährige rührt Publikum zu Tränen

Annette Kellin

Schortens - Aenea El-Taki ist Schortens’ neuer „Superstar“. Als die Siebenjährige aus Glarum am Sonntagnachmittag „7 Stunden“ von Lea auf der Bühne in der Innenstadt sang, rührte sie damit Moderatorin Vania Haase und Organisatorin Heide Schröder-Ward so sehr, dass die einige Tränen verdrücken mussten. Und auch im Publikum wurde hier und da ein Taschentuch gezückt. Am Ende war sich auch die Jury schnell einig: Aenea, die übrigens die jüngste Bewerberin war, lag ganz vorn in den Bewertungen.

Gute-Laune-Song und hipper Tanz

Doch auch unter den weiteren Bewerbern ließen sich Talente entdecken. Anestia mit einem Gute-Laune-Song zum Beispiel oder Kassandra und Emilie, die einen hippen Tanz mit akrobatischen Einlagen zur modernen Interpretation des Pippi-Langstrumpf-Songs auf die Bühne brachten.

Beeindruckend auch Rune, der erst seit einem Jahr Schlagzeug spielt und schon jetzt erahnen ließ, was er mal draufhaben wird. Der Wettbewerb unter dem Titel „Coole Kids werden zum Superstar“ war für viele der Höhepunkt des Stadtfestes am Sonntagnachmittag.

Gefeiert wurde das Schortenser Stadtfest unter dem Motto „Stadtfest trifft Landleben“ gleich an drei Tagen. Zum Auftakt gab’s bereits am Freitag den Seniorennachmittag, danach folgte ab Samstag ein volles Programm mit Flohmarkt, mehreren Bühnen, auf denen vom Orchester bis zum Solokünstler alles vertreten war. Abends war eigentlich Party in der Innenstadt geplant – der Besuch hielt sich aber in Grenzen, denn abends war es kühl und oft regnerisch. Dafür war tagsüber mehr Lauf, sobald sich die Sonne blicken ließ.

Meile für Vereine und Verbände kommt gut an

Besonders gut kam die Meile für Vereine und Verbände an, die ihre Arbeit vorstellen konnten und oft auch spezielle Angebote für die jüngsten Besucher im Programm hatten. Erstmals war die Bundeswehr vertreten, neben Erbsensuppe gab es an ihrem Stand auch viele Infos rund um die Bundeswehr. „Wir haben wirklich gut zu tun, unsere Zielgruppe, die Schulabgänger, sind zwar nur selten da, dafür aber viele Eltern, die sich über zivile und militärische Ausbildungsmöglichkeiten erkundigen. Ich bin sehr zufrieden“, sagte Oberstabsbootsmann Stephan Haberbosch, Einsatzleiter des Infomobils.

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