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NWZonline.de Region Friesland

Schüler als Diplomaten

02.06.2017

Die Arbeit der Vereinten Nationen simulieren gerade auch fünf Schüler des Lothar-Meyer-Gymnasiums in Oldenburg. Bei der Olmun, einem viertägigen Planspiel, bei dem mehr als 700 Schüler aus aller Welt zusammen kommen, vertreten Julia Nowitzki, Julia Möhlmann, Alma Janßen, Elisa Frey und Siyam Atmardie als Diplomaten die zentralafrikanische Republik Kamerun. Unter der Leitung ihrer Lehrerin Kerstin Sanker haben sie sich intensiv mit dem Land beschäftigt und Kameruns Position zur Bekämpfung von Terrorismus, aber auch zur weltweiten Verbesserung der allgemeinen Schulbildung oder zu der nachhaltigen Entwicklung von Städten recherchiert. Alle Konferenzen und Verhandlungen erfolgen in förmlichem Englisch, das dem Anspruch an Diplomatie gerecht werden muss. Entsprechende Redewendungen wurden in einer Arbeitsgemeinschaft seit Beginn des Jahres erarbeitet. So werden auch die Fremdsprachenkompetenzen der Schüler weiterentwickelt.

In einer Seifenkiste hat Peter Vogt seine letzte Fahrt zur Dienststelle angetreten. Peter Vogt war als Zivilkraftfahrer beim Polizeikommissariat Varel angestellt und wurde nun von Jörn Kreikebaum, dem Leiter der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, und von Rainer Schönborn, dem Leiter des Polizeikommissariats Varel verabschiedet. Für die letzte Dienstfahrt wurde Peter Vogt mit der auf einem Anhänger montierten Seifenkiste von zu Hause abgeholt. Die nötige Genehmigung holten sich die Beamten natürlich zuvor bei der Stadt ein. In einer kleinen Feierstunde beschrieb Jörn Kreikebaum Peter Vogt in seiner Laudatio als humorvollen, netten, hilfsbereiten und kollegialen Mitarbeiter, der seine Arbeit immer gewissenhaft ausgeübt hat. „Mit deiner tatkräftigen, zupackenden und vorausschauenden Art, hast du uns bis zum letzten Tag unterstützt. Du warst für uns mehr als nur ein guter Mitarbeiter.“ Mit diesen Worten übergab Rainer Schönborn seinem Kraftfahrer eine Abschlussbeurteilung. Peter Vogt geht nach 32 Jahren und sechs Monaten mit nunmehr 65 Jahren in den Ruhestand und hat sich für seinen neuen Lebensabschnitt vorgenommen, sich noch mehr seiner Frau und dem Motorradfahren widmen zu wollen.

Ihre Mathekenntnisse stellten 90 Schüler des Lothar-Meyer-Gymnasiums in Varel unter Beweis: Sie nahmen am 22. Känguru-Wettbewerb teil. Jetzt wurden die Urkunden und Preise an die besten Schüler verteilt. Einen zweiten Preis haben gewonnen Wilko S. (Jg. 5), Deik. N. (Jg. 5), Saskia Z. (Jg. 8), Paul Ole K. (Jg. 9) und Stine W. (Jg. 9). Einen dritten Preis haben gewonnen Jeldrik H. (Jg. 5), Nico M. (Jg. 5), Patrick R. (Jg. 7) und Neetje U. (Jg. 8). Der Preis für den weitesten Känguru-Sprung, prämiert mit einem T-Shirt, geht an Merit S. (Jg. 6). Einen ersten Preis gab es dieses Mal für die LMGler nicht. Organisiert wurde der Wettbewerb am LMG vom Mathematiklehrer Jonas Sluiter. Die Urkunden wurden von Schulleiterin Astrid Geisler überreicht.

Der diesjährige Preisträger des Hans-Bretschneider-Preises steht fest. Der 20-jährige Paul Germeroth bekam den Preis, der mit 1250 Euro dotiert ist. Seit vielen Jahren wird er an junge, engagierte Menschen durch den Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade (AWV) verliehen. „Die Chancen des Einzelnen und der Gesellschaft liegen nach wie vor in der Bildung. Mit der Verleihung dieses Preises wollen wir den Nachwuchs fördern und unterstützen“, sagte Tom Nietiedt, Präsident des AWV. Im Januar schloss Paul Germeroth seine Ausbildung bei der Firma „Ulmer Schokoladen“ mit der Note „sehr gut“ ab. Nun möchte er seine Fachhochschulreife machen, um danach ein Studium der Elektrotechnik an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven zu beginnen. Das Preisgeld solle für das Studium gespart werden, sagte der 20-Jährige.

Für den Förderverein des Freibads am Bäker hat Beate Janßen von der Nachhilfeschule Abraxas an der Haferkampstraße in Varel 500 Euro gespendet. Beate Janßen hat den symbolischen Scheck bei der Freibaderöffnung an den Vorsitzenden des Fördervereins, Volker Wildeboer, übergeben.

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