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NWZonline.de Region Friesland

Seefahrt und Kohltour

19.01.2016

Ach, der Heiner ist ja auch da“, freute sich am Sonnabend der auf der Bühne im Vereenshuus stehende Dirk Langer, als er Bürgermeister Heiner Lauxtermann erblickte. Als Seemann „Nagelritz“ war Langer nach Neuenburg gekommen um rumzublödeln – und das machte er sehr gut. Seine Liedtexte lieh er sich bei Joachim Ringelnatz, einem von vielen geschätzten Ausnahmepoeten, und trug diese mit Schifferklavier, Gitarre oder Posaune vor. Dazu erzählte er Erlebnisse, die er in 20 Jahren Seefahrt erlebt hatte, und von seinen Kumpels Hinnerk und Raoul, mit denen sich selbst Alltäglichkeiten zu haarsträubenden Geschichten entwickeln. Das Publikum bekam Gesänge über am Pier wartende Mädchen zu hören und absolvierte einen Lehrgang für Seezeichen. Dirk Langer fühlte sich wohl einsam, so abgehoben auf der Bühne, und kam oft herunter und suchte Kontakt zu seinen Gästen. Einem Eckhard wollte er die Armbanduhr abkaufen und lies deren Wert von einem Heiner schätzen. Eine Annika wollte er unter die Haube bringen, natürlich unter seine eigene. Da seine Flirtbemühungen bei ihr nicht fruchteten, holte Seemann Nagelritz die Martina auf die Bühne. Doch auch sie widerstand seinen Gesängen und ging bald wieder von Bord, äh, der Bühne. Übrigens sei beim Kennenlernen der Blickkontakt das Wichtigste, wusste Dirk Langer zu berichten. „Aber heute schauen die Mädels alle nur nach unten auf ihr Smartphone“, bedauerte der weit gereiste Seemann. An alle Akteure verteilte er als Dankeschön kleine „Ahoi“-Brause-Pulver-Tütchen, auf denen ein Seemann abgebildet ist, bis nach gut zwei Stunden fast jeder im Saal ein Tütchen hatte. Ein gewisser Klaus wurde dabei wahrscheinlich Brausekönig des Abends. Das Publikum bedankte sich für einen unterhaltsamen Abend, die skurrilen Geschichten und die flotten Seemannslieder mit viel Applaus.

Am Wochenende fand die dritte Kohltour des Fanclubs Grün-Weiß-Friesische-Wehde statt. 55 Personen trafen sich dazu bei Jürgen Feike an der Straße Feldhörn in Bohlenberge. Nach der Begrüßung gab es verschiedene Spiele und Besenwerfen. Bei der Familie Frerichs in der Pohlstraße wurde bei Kaffee, Glühwein und Berlinern eine Pause eingelegt und Energie getankt. Der gelungene Abschluss fand seinen Höhepunkt beim Grünkohlessen in der Rökerdeel bei Frank Ahlrichs. Der Fanclub dankt dem Organisationsteam Timo Frerichs, Julia Hoinke, Alex Appelhanz und Jürgen Feike.

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