Wangerooge - Das Orga-Team des jüngsten Kinderfaschings hatte schon gute Vorarbeit bei der Karnevalsdekoration im Friesenjung an der Oberen Strandpromenade auf Wangerooge geleistet. Doch den Helferinnen und Helfern des Seniorenbeirates war es noch nicht genug. Sie legten mit zusätzlichen Dekofächern und Girlanden nach. Aufwendiger und teilweise sogar essbarer Tischschmuck schafften Gemütlichkeit für die Seniorinnen und Senioren der Insel, die am Dienstag ab 15 Uhr zum gemütlichen Nachmittags-Tee oder -Kaffee eintrafen.
61 Personen kamen zum Teil kostümiert zum karnevalistischen Treffen. Für die immobilen Besucher wurde wieder der Shuttlebus vom Inselflieger organisiert. Wie auch in den Vorjahren fuhr das Unternehmen die Personen kostenlos, diesmal sogar mit dem brandneuen E-Fahrzeug der Flotte. „Niemand muss zu Hause bleiben, wir kümmern uns darum, dass jeder, der will, teilnehmen kann!“, so die erste Vorsitzende Renate Zerhusen.
Ein buntes Programm erwartete auch diesmal die Besucher: Grete Gembler trug zwei kuriose Geschichten auf Plattdeutsch vor und Curt Hanken war wieder mit der Drehorgel im Einsatz. „Wo de Nordseewellen trekken an den Strand“ – die 61 Seniorinnen und Senioren sangen textsicher mit.
Mit jeder Menge guter Laune: Verkleidet als Clownin bediente unter anderem Renate Zerhusen, 1. Vorsitzende des Seniorenbeirats, die Seniorinnen und Senioren beim Seniorenkarneval im Friesenjung auf Wangerooge.
Antje Hagemann
Seniorenkarneval auf Wangerooge
Antje Hagemann
Grete Gembler trägt Geschichten auf Plattdeutsch vor.
Antje Hagemann
Für ein traumhaftes Kuchenbuffet sorgten Beate und Wolfgang Völz, die Eltern des Geschäftsführers Stephan Völz, im Friesenjung und ließen sich gemeinsam mit der 1. Vorsitzenden des Seniorenbeirates, Renate Zerhusen als Clownin, fotografieren.
Antje Hagemann
Curt Hanken dreht als Clown verkleidet die Orgel.
Antje HagemannBunt waren auch die zehn Helferinnen und Helfer vom Seniorenbeirat: Gut sichtbar in leuchtenden Clownskostümen verteilten sie Kuchen und Torten. Denn das Wichtigste sei das gemütliche Beisammensein. „Die Leute wollen zusammensitzen und klönen und andere Menschen treffen“, so Zerhusen. Und da gehöre der Kuchen dazu. Damit sie den monatlichen Seniorennachmittag nicht verpassen, sei es wichtig, immer wieder in den Schaukasten gegenüber der beiden Inselmärkte zu schauen, betont sie. Dort seien aktuelle Informationen und Bilder zu den Aktivitäten zu finden.
