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NWZonline.de Region Friesland

Sie lesen am besten auf Plattdeutsch

11.05.2019

Die besten Plattdeutschleser im Landkreis Friesland wurden am Freitag in der Grundschule Hafenschule in Varel ausgezeichnet. Dort fand der Kreisentscheid des „Lääswettstriets“ der Oldenburgischen Landschaft statt. Am Ende hatten in der Altersgruppe 3. Klasse Mathis Wragge, Lea Schnitger und Jaike Soepboer die Nase vor. Unter den Viertklässlern lasen Thorben Kruse, Mathilda Sürmann und Ian Jerome Janssen am besten. Außerdem ziehen in der Altersgruppe 5./6. Klasse Eeske Folkers und in der Gruppe 7./8. Klasse Femke Weiss zusammen mit den anderen Siegern nach Oldenburg zum Finale. Ihre Urkunden nahmen die Sieger von den Plattdeutschbeauftragten des Landkreises Friesland, Wolfgang Busch und Hermann Wilken, entgegen. Es war der 28. Lesewettstreit auf Plattdeutsch der Oldenburgischen Landschaft. „Wir können stolz sein, dass bei uns so viel Plattdeutsch vermittelt wird“, sagte Wolfgang Busch. Aber: „Leider war die Beteiligung in diesem Jahr nicht so groß“, sagte Hermann Wilken. Dabei trage Plattdeutsch zur Mehrsprachigkeit an den Schulen bei, zeigte er sich überzeugt. Wilken rief dazu auf, dass alle, die des Plattdeutschen mächtig sind, so oft wie möglich mit den Kindern schnacken sollten. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Varel, Raimund Recksiedler, und Landrat Sven Ambrosy gratulierten den Gewinnern.

Auch in diesem Jahr hat die Oberschule Obenstrohe mit fast 50 freiwilligen Schülerinnen und Schülern am Känguru-Wettbewerb, einem internationalen Mathematikwettbewerb, teilgenommen. Die Schüler aller Altersklassen lösten dabei in 75 Minuten Aufgaben aus der Kombinatorik, Geometrie und Algebra. Dabei galt es nicht nur logisch zu denken, sondern ebenso zu strukturieren, zu schätzen sowie geometrisches Vorstellungsvermögen zu zeigen. Es soll die Freude an mathematischen Aufgaben geweckt beziehungsweise unterstützt werden. In den vergangenen Wochen wurde die Mathematiklehrerin Urte Horn oft gefragt, wann denn endlich die Siegerehrung stattfinden würde. Jetzt war es soweit. Die Urkunden, Preise und Broschüren wurden von der Humboldt-Universität Berlin, die diesen Wettbewerb in Deutschland organisiert, zugeschickt und die Klassensieger konnten durch die Schulleiterin Bettina Vogt mit Preisen, die wie in den vergangenen Jahren vom Förderverein der Oberschule Obenstrohe gestiftet wurden, geehrt werden. Schulsieger wurde Keno Ehlers aus der 6a. Jason Gerdaus (5a) gewann das Känguru-T-Shirt mit der größten Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten. Weitere Sieger des Mathematikwettbewerbs waren Anjali Schwarz (6b), Pascal Scheidler (7b), Isabell Lutter (8a), Bennet Krasemann (9c) und Lucas Wächter (10c). Da es der Oberschule Obenstrohe wichtig ist, Jugendliche zur Teilnahme an Wettbewerben zu motivieren, wurde auch dieses Mal die Teilnahme vom Förderverein gefördert.

Die niedersächsische Gesundheitsministerin Carola Reimann war gemeinsam mit Umweltminister Olaf Lies (beide SPD) zu Besuch im Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ in Varel. Im Anschluss des Besuchs erklärte Reimann: „Ich bin sehr beeindruckt von dem großen Einsatz der vielen Menschen an diesem Ort, die sich mit so viel Mitgefühl um schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Zugehörige kümmern. Mein herzliches Dankeschön!“ Minister Olaf Lies lobte das Engagement, das für die Schaffung dieses Angebotes gezeigt wurde und betonte: „Dieses Haus zeigt, dass die gemeinsame Struktur die hier gelebt wird, funktioniert.“ Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner ergänzte: „Wie gut hier zusammengewirkt wird, das hat insbesondere mit den im Haus handelnden Akteuren zu tun.“ Irene Müller, Geschäftsführerin der mission:lebenshaus, sagte, dass es anfangs nicht leicht gewesen sei, die Menschen von dem Konzept der beiden Angebote unter einem Dach zu überzeugen. Inzwischen habe man festgestellt: „Es war die beste Idee überhaupt.“ Die Arbeit dort sei sehr erfüllend und man erfahre viel Dankbarkeit, erklärte Annemarie Büppelmann, Koordinatorin der Vareler Hospizbewegung. Anke Kück vom Vorstand der Hospizbewegung machte deutlich: „Wir können auf dem letzten Weg nur begleiten, aber damit können wir viel tun.“ An dem Treffen nahmen auch die Landräte Sven Ambrosy und Thomas Brückmann, Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (SPD) sowie Vertreter aus der Kreispolitik und Haupt- und Ehrenamt der im Haus aktiven Einrichtungen teil.

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