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Prosit Neujahr Jeverland begrüßt 2023

Silvester  2022: Die Jeveranerin Nadine Kolzau (vorne links) feierte gut gelaunt mit Familie und Freunden im Restaurant Akdeniz in Wilhelmshaven in das neue Jahr hinein. Nadine Kolzaus Partner war hingegen für den Rettungsdiesnt im Einsatz.

Silvester 2022: Die Jeveranerin Nadine Kolzau (vorne links) feierte gut gelaunt mit Familie und Freunden im Restaurant Akdeniz in Wilhelmshaven in das neue Jahr hinein. Nadine Kolzaus Partner war hingegen für den Rettungsdiesnt im Einsatz.

Privat

Jeverland - KRAWUM. Wieder explodiert lautstark ein Böller. Rauchschwaden ziehen über die Straße Von-Thünen–Ufer in Jever. Dann steigen bunte Raketen in die Luft. – Laut und gut gelaunt sind die Menschen in Jever in der Nacht von Samstag auf Sonntag in das Jahr 2023 gestartet. Schon kurz vor Mitternacht zündeten die ersten Raketen und Feuerwerkskracher am Alten Markt und auf dem Parkplatz vor dem Schloss. Verhaltene Stimmung? Davon war hier nichts zu spüren. „Ich habe noch nie so ein lautes Feuerwerk gehört“, bestätigte auch Jeveranerin Diane Hinrichs, die mit Familie und Freunden ins neue Jahr feierte, „Ich freue mich, das wieder erleben zu dürfen.“

Feuerwerk Begeistert

Bis weit nach Mitternacht dauerte das Feuerwerk in Jever an. Doch auch vor dem Jahreswechsel war die Stimmung gut. Piet (8), Ella (7) und Erik (3) vertrieben sich die Zeit bis Mitternacht bei leckerem Essen, Bleigießen und mit Spielen. Während es der dreijährige Erik allerdings nur bis circa 22 Uhr schaffte, seine Augen offen zu halten, war besonders Piet vom Feuerwerk um Mitternacht hellauf begeistert.

Bei Helmut und Anke Casper, ebenfalls aus Jever, gab es am Abend Fondue zu essen. Am Nachmittag verbrachten sie die Zeit im Laboratorium Oldenburg. Dort wurde die Krimikomödie „Ein tödliches Geheimnis“ aufgeführt.

Ruhiger als in Jever ging es zum Jahreswechsel beim Wangerländer Deichleuchten zu. Hier sollte ganz ohne Böller und Feuerwerkskörper das neue Jahr begrüßt werden. Zahlreiche Besucher beleuchteten die 30 Kilometer lange Deichlinie mit über 1000 Wachsfackeln, Laternen, Lichterketten, Taschenlampen, leuchtenden Partyhüten oder aufwendig geschmückten Regenschirme.

Die ersten Gäste lockte es bereits gegen 23 Uhr zu den drei Hauptstandorten in Hooksiel, Horumersiel und Schillig. Bei Glühwein und Punsch sicherten sie sich einen guten Platz auf der Deichlinie und erwarteten gut gelaunt den Jahreswechsel.

Deichleuchten

„Die Kreativität und die Freude der Teilnehmenden haben bei uns für Gänsehaut gesorgt“, berichtete Larissa Strangmann, Marketingleiterin der Wangerland Touristik. Auch insgesamt zeigt sich die Wangerland Touristik als Initiator sehr zufrieden, auch wenn an den Deichen doch noch vereinzelt geböllert wurde.


„Natürlich haben wir uns insgeheim gewünscht, dass schon zum Auftakt des Deichleuchtens gänzlich auf Feuerwerk verzichtet wird, aber uns war bewusst, dass dieses Ziel im ersten Jahr überambitioniert ist“, erklärt Armin Kanning, Geschäftsführer der Wangerland Touristik. Daher sei die Auftaktveranstaltung immer als Initialzündung für eine neue Tradition verstanden worden, für die es nun Hausaufgaben, wie die gemeindeseitige Einführung eines offiziellen Verbotes von Feuerwerk, zu machen gilt.

Polizeieinsätze

Die Polizei teilte am Sonntagmorgen mit, dass es silvestertypisch an verschiedenen Orten im Jeverland zu Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikten kam. Insgesamt könne der Jahreswechsel aber eher als ruhig bezeichnet werden.

Svenja Gabriel-Jürgens
Svenja Gabriel-Jürgens Redaktion Jever, Redaktion Varel
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