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NWZonline.de Region Friesland

Skulpturen und Parolen

03.09.2013

Zusammen mit der Brieftaubenreisevereinigung Wilhelmshaven-Friesland wurde jetzt im 206 Kilometer entfernten Dieren der dritte Preisflug der Saison mit 1900 Tauben gestartet. Von der in Schortens ansässigen Brieftaubenreisevereinigung „Friesenland“ waren 1060 Tauben dabei. Mit dem Jungtierpreisflug wurde auch die Meisterschaft entschieden. Für die meisten Jungtauben geht die Flugsaison zu Ende und sie werden jetzt ihre verdienten Ruhequartiere einnehmen. Nach 3:02 Stunden traf beim Züchter Herbert Schünemann in Horsten die schnellste Taube der RV Friesenland ein. Sie erreichte eine Fluggeschwindigkeit von 65 km/h. Die weiteren erfolgreichen Züchter der RV Friesenland waren die Schlaggemeinschaft (SG) von Hans-Peter Becker und Dieter Austen aus Schortens, die SG um Andreas Stemmer (Hooksiel), Franz Jürgens (Wilhelmshaven), Günter Worofka (Wittmund), Rudolf Schlotmann (Wittmund), Ralf Folkerts (Esens), Bruno Behrens (Schortens), SG Bussmann-Batruch (Jever) und Udo Westerbur (Esens). Meister mit den fünf besten Jungtauben wurde die SG Becker-Austen vor Herbert Schünemann, der SG Bussmann-Batruch, Heinz Josef Schieffer (Schortens) und Günter Ihnken (Horumersiel). Das beste Jungtier mit fünf Preisen hatte die SG Becker-Austen.

Für eine tier- und umweltgerechte Landwirtschaft demonstrierten jetzt gut 10 000 Menschen in Wietze bei Celle, wo Europas größter Geflügelschlachthof gebaut wurde. Täglich sollen dort 430 000 Hühner geschlachtet werden. Zur Demo aufgerufen hatten die Organisation campact sowie ein breites Bündnis von Bauernvereinigungen, Natur- und Tierschutzorganisationen, kirchlichen und gesellschaftlichen Solidaritätsnetzwerken. Auch Schortenser Grüne wie Utta Schüder beteiligten sich an der Demo und an der Umzingelung des Schlachthofs. In Ansprachen wurde die Bundesregierung aufgefordert, weltweit faire Regeln für eine bäuerliche Landwirtschaft durchzusetzen, eine artgerechte Tierhaltung zu verwirklichen sowie sichere Lebens- und Futtermittel zu garantieren und sich für faire Löhne und Arbeitsbedingungen einzusetzen.

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Noch weiter unterwegs war eine von Schortens’ Bürgermeister Gerhard Böhling angeführte Delegation: Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Nagybajom in Ungarn war dort nun eine Schortenser Gruppe zu Gast. Mit dabei war auch eine von Miroslav Obal geführte Delegation aus Piescyze (Peterswaldau) in Polen, mit der Schortens seit etwa acht Jahren ebenfalls städtepartnerschaftlich verbandelt ist. Die ökologische Partnerschaft mit Nagybajom wurde vor 20 Jahren von Udo Borkenstein und dem damaligen Bürgermeister Peter Torkler initiiert. „Es war schön, auf ungarischer Seite nach so langer Zeit noch Akteure der ersten Stunde wiederzusehen“, sagte Torkler. Besonders beeindruckt war er von dem Ergebnis und den Leistungen der dortigen Naturschutzorganisation, die die Schortenser damals beim Aufbau auch finanziell unterstützt haben. Torkler wurde zudem die Ehre zuteil, eine von dem ungarischen Holzbildhauer Csikos Márton geschaffene Holzskulptur zusammen mit Bürgermeisterin Józsefné Czeferner feierlich zu enthüllen. Márton hatte auch in Schortens mehrere Werke erstellt. Er lobte die Durchführung der internationalen Jugendcamps zwischen Ungarn, Polen, Rumänien und Deutschland. „Zu den freiheitlichen Grundwerten der europäischen Idee zählen unverzichtbar auch die Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit“, mahnte Torkler.

Den Betrag von 450 Euro übergaben jetzt Ingrid Krug und Renate Mögling von der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus an Ellen Ritter vom Förderverein „Durchblick“ für die Hausaufgabenhilfe in Schortens. Der Betrag war beim Seniorenflohmarkt durch den Kuchenverkauf zusammengekommen. Gute Tradition ist es bei der AG 60 plus, mit diesen Erlösen Zwecke zu unterstützen, die Kindern zugute kommen. Die Hausaufgabenhilfe unterhält in Schortens an fast allen Grundschulen zwölf Gruppen, dafür muss der Förderverein jährlich 7200 Euro aufbringen, die andere Hälfte übernimmt die Stadt.

Großen Anklang fand „Neustadtgödens historisch-gastlich“, eine Führung durch den Ort, der viele Einblicke in die Geschichte des Dorfes und das Leben seiner Einwohner gibt. Die Veranstaltung war wieder ausgebucht, 42 Interessierte folgten dem Ausrufer Hinrich Janßen durch die Straßen und Gaststätten von Neustadtgödens und lernten dabei zum Beispiel, wie man früher mit der Geldnot klarkam, warum es damals Dünnbier gab, was ein Koyer ist und wie schwer die Arbeit dieser frühen Deicharbeiter war. An vielen Stationen gab es appetitliche Häppchen und Getränke. Die nächste Führung dieser Art gibt es erst wieder im Frühjahr.

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