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NWZonline.de Region Friesland

So erleben die jungen Gäste Deutschland

11.08.2014

Im Naturfreibad Zetel begrüßten der Vorsitzende des TuS Zetel Gerold Wilksen und der Stellvertretende Bürgermeister Fred Gburrek die Kinder aus Tschernobyl. Zum 20. Mal waren die Kinder auf Einladung des Vereins Kinder aus Tschernobyl zu Gast in Varel und der Friesische Wehde. Der TuS Zetel hatte für die Mädchen und Jungen ein buntes Programm vorbereitet – dazu gehörte natürlich auch das traditionelle Stockbrotbacken. Mit dabei waren auch die Organisatoren, darunter der Kinder-aus-Tschernobyl-Vorsitzende Erwin Kontek, der Stellvertreter Toni Schiffer und Heidrun Lichterfeld.

Spannendes zu erzählen hatten sich die Gast-Eltern, bei denen die Kinder in Kleingruppen wohnen. Frieda Eilers aus Bekhausen hatte zwei Jungs aufgenommen. „Wir haben einen landwirtschaftlichen Betrieb, und die Jungs kommen aus einer großen Stadt. Als sie das erste Mal bei uns auf dem Hof waren, hat sich einer die Nase zugehalten, weil er fand, es stinkt“, erzählt sie und lacht: „Der andere Junge hatte anfangs große Angst vor unserem Hund, aber das hat sich schnell gelegt, und jetzt würden sie den Hund am liebsten mitnehmen.“ Grundsätzlich seien die Jungs sehr unkompliziert. Aufgefallen war ihr aber, dass die Jungs lieber helles Brot essen anstatt Vollkornbrot und ihren Salat lieber ohne Dressing essen – wenn überhaupt.

Das kann auch Gastvater Hans Oelrichs aus Wilhelmshaven bestätigen: „Ja, mit Gemüse haben es meine Gastkinder auch nicht so, die essen lieber Fleisch und Kartoffeln.“ Anfangs sei die Kommunikation mit den russischsprechenden Kindern nicht leicht gewesen, doch dann hatte Oelrichs eine Idee: Er tippte das, was er sagen wollte, in einen Übersetzer im Internet ein, die beiden Mädchen, die bei ihm und seiner Familie wohnen, lasen dann vom Bildschirm ab. „Das klappt super, so kann man den Kindern ein ganzes Tagesprogramm erklären – was mit Händen und Füßen ja nicht so einfach ist. Sie lesen das ab, und ihr Strahlen zeigt mir, dass sie verstanden haben, was ich meine.“ Besonders viel Freude haben die Kinder an Spiele-Abenden – Mikado, Uno und dergleichen.

Der Verein Kinder aus Tschernobyl sucht für das kommende Jahr bereits Gast-Eltern. Interessierte können sich bei Heidrun Lichterfeld melden unter Tel. 04423/7515.

Bei einer Feierstunde haben Michael Berndt, Vorstandsmitglied der Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham, und die Personalleiterin Elke Wiemer mehreren Mitarbeitern zu Weiterbildungen und zu erfolgreichen Abschlüssen gratuliert. Die Ausbildung zur Bankkauffrau haben Katharina Aey, Kea Marie Hollje, Fenja Kleinert sowie Nicole Reuter absolviert. Alle wurden in ein Angestelltenverhältnis übernommen und stehen den Kunden in der Hauptstelle wie auch in den Filialen mit fachlicher Beratung zur Verfügung. Henning Martens aus Varel hat ebenfalls die Ausbildung zum Bankkaufmann abgeschlossen. Jan Schmolke (Nordenham) hat im Hause der Bank die Ausbildung zum Immobilienkaufmann in nur zwei Jahren absolviert. Der Kundenberater Gerrit Oltmanns hat seine Ausbildung nach zweieinhalb Jahren erfolgreich beendet und ist bereits seit Januar in der Filiale Zetel eingesetzt. Die Qualifizierung zum Bankfachwirt haben Miriam Briesenick (Privatkundenberaterin in der Filiale Nordenham) und Peter Massau (Firmenkundenbetreuer in Varel) kürzlich erfolgreich abgeschlossen. Die nächste Qualifikationsstufe zum Bankbetriebswirt haben Janin Schiller (Firmenkundenassistentin in Varel), Carina Juilfs (Privatkundenberaterin, ebenfalls in Varel) und Thorsten Büsing (Privatkundenberater in Seefeld) erfolgreich bestritten. Den Abschluss zum Dipl. Bankbetriebswirt haben Daniela Brockhoff (Filialleiterin in Bockhorn) und Bodo Jürgens (Firmenkundenbetreuer, Marktbereichsleiter) erreicht.

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