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NWZonline.de Region Friesland

Spenden und helfen

16.03.2016

Der Lions-Club Varel unterstützt Flüchtlinge in Varel mit Werkzeugkoffern, damit sie ihre Unterkünfte besser herrichten können. Mitglieder der Guttempler-Gruppe Varel wollen den Asylsuchenden bei der Aufstellung von Möbeln helfen und sie mit weiteren Dienstleistungen unterstützen. Lions-Präsident Dr. Guido Klein und Lions-Mitglied Wolfgang Busch überreichten am Montagabend im Beisein von Varels Flüchtlingskoordinator Rüdiger Drewes und ehrenamtlichen Integrationslotsen die Werkzeugkoffer an die Vertreter der Guttempler. Gemeinsam wollen Walter Gerken, Werner Hartmann und Wolfram Wirth von den Guttemplern die Flüchtlinge mit handwerklichem Geschick unterstützen.

In den Werkzeugkoffern befinden sich die wichtigsten Werkzeuge wie Bohrmaschine, Hammer, Schraubendreher und Zange. Diese Koffer können sich Flüchtlinge bei der Stadt Varel sowie künftig auch im Sozialen Kaufhaus „SoVa“ an der Schlossstraße ausleihen und für die Ausgestaltung ihrer Wohnungen einsetzen. Der Lions-Club Varel hat sich wiederholt für Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge eingesetzt, um ihre Integration zu fördern.

Zahlreiche Vereine und Institutionen aus Varel standen jetzt im Mittelpunkt des Geschehens. Begeistert berichteten sie über ihre Aktivitäten, die von der Oldenburgischen Landesbank (OLB) mit rund 50 000 Euro gefördert wurden. Die Aktiven sollen auf diese Weise in ihrem Engagement für die Region bestärkt werden. Zu den Projekten zählten unter anderem die Vareler Konzerte, das Mensa-Projekt der Pestalozzischule, die Kammermusiktage am Hafen, das Watt´n Schlick Fest, die Hospizbewegung Varel und das Benefizkonzert „Hilfe für Kobane/Shingal“.

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„Der Präventionsrat Zetel e.V. hat in Kooperation mit der Gemeinde Zetel das Benefizkonzert zugunsten der Syrienhilfe veranstaltet. Die Veranstaltung fand mit Hilfe vieler ehrenamtlichen Helfer im Hankenhof in Zetel statt“, sagte Zetels Gleichstellungsbeauftragte Joann Hagen. Der Erlös werde Menschen, die vor der Terrormiliz islamischer Staat geflohen sind und an der türkisch-syrischen Grenze ums Überleben kämpfen, direkt vor Ort in den Städten Shingal und Kobane zur Verfügung gestellt.

„In der Hospizarbeit steht der schwerkranke Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt der Bemühungen. Ihn und seine Angehörigen zu begleiten, sehen wir als unser Aufgabe“, sagte Anke Kück, Vorsitzende der Hospizbewegung Varel. Die Konrektorin der Pestalozzischule, Silke Faulwetter, berichtete von dem Erfolg des Mensaprojektes, bei dem die Schüler Essen für Ganztagsschüler mit regionalen Zutaten zubereiteten.

Mehr als 300 Vereine und Institutionen im Nordwesten freuen sich über das Engagement der OLB. Denn viele ihrer Aktivitäten in den Bereichen Jugend, Kultur, Soziales und Sport wären sonst kaum oder nur schwer möglich. Ermöglicht werden die Förderungen auch durch das OLB-Glückssparen.

Der Paritätische Niedersachsen möchte dazu beitragen, dass vor allem den Kindern und Jugendlichen unter den Flüchtlingen das Erlernen der deutschen Sprache erleichtert wird. Dabei sollen zwei, prall mit Unterrichtsmaterialien gefüllte Aluminiumkoffer helfen. Die Sprachlernkoffer wurden von Schülern und Pädagogen der Northeimer „Werk-Statt-Schule“ speziell für den Unterricht in Sprachlerngruppen der Flüchtlingsbetreuung entwickelt. Petra Tute, Diplom-Pädagogin und Leiterin des Jugendmigrationsdienstes des Paritätischen Friesland, überreichte dem Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderschutzbundes in Varel, Helga Dobberstein, ihrem Enkel und ehrenamtlichen Helfer in den Sprachkursen, Christian Dobberstein, sowie Frank Litzius vom Verein Soziale Konzepte Nord (SoKon) jeweils einen Sprachlernkoffer. Übereinstimmend berichteten die Teilnehmer von „großartigen Erlebnissen“ im Umgang mit den jungen Menschen. Bei dem Gespräch wurde deutlich, dass die meisten Jugendlichen ihre Zukunft in Deutschland sähen und dort auch bleiben möchten.

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