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NWZonline.de Region Friesland

Spenden und Gesang

01.02.2017

Über eine ordentliche Geldspende konnten sich die Hospizbewegung Varel und der Verein „Kiola – Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land“ freuen. Ilse Endjer, Stefan Cibis, Daniela Schollenberger und Sebastian Schollenberger hatten beim Winterzauber im vergangenen Jahr an einem Stand unter anderem selbst gestaltete Dinge aus Holz und Fruchtwein verkauft. 1700 Euro kamen auf diese Weise zusammen, die unter den beiden Organisationen aufgeteilt wurden. „Das teuerste Teil, das wir verkauft haben, hat 25 Euro gekostet“, erklärte Ilse Endjer. „Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Leute etwas an unserem Stand gekauft haben.“ „Von unseren Holzsternen mussten wir sogar noch welche nachschneiden“, sagte Sebastian Schollenberger. Die Spende nahmen Peter Demmer, stellvertretender Vorsitzender der Hospizbewegung, und Koordinatorin Karin Tiel entgegen.

Das Geld soll für den Bau des neuen Hospizes verwendet werden. „Ich bin selbst Mitglied der Hospizbewegung und finde, dass das Sterben zum Leben einfach dazu gehört, es in unserer Gesellschaft aber immer weit nach hinten geschoben wird“, erklärte Ilse Endjer, weshalb sie sich für die Hospizbewegung als Spendenempfänger entschieden haben. „Aber durch die intensive Sterbebegleitung verliert es seinen Schrecken.“ Auch der Verein Kiola hat ein Bauvorhaben, für den er das Geld verwenden möchte. Vorsitzende Ute Dorczok und Regina Erdmann nahmen die Spende entgegen. Der Verein Kiola kümmert sich um Kinder mit Behinderungen und nimmt diese über einen begrenzten Zeitraum auf, um den Eltern so eine Auszeit zu ermöglichen.

Mitten im Sommer, bei einem gemeinsamen Ausflug auf Harriersand, entstand die Idee: Aus alten Teebeuteltütchen können Weihnachtssterne gebastelt werden. Die Mitglieder der Patchworkgruppe der Dorfgemeinschaft Büppel haben viel Arbeit – die, wie sie betonen, aber auch viel Freude bereitet hat – eingesetzt und fleißig gebastelt. Jetzt konnten stolze 836,50 Euro als Spende an die Hospizbewegung Varel übergeben werden – auch dieses Geld soll dem Neubau der Hospizbewegung auf dem Kasernengelände zugute kommen. Der Baustein, den die Patchworkgruppe mit ihrer Spende erworben hat, wird im Eingangsbereich verbaut werden und noch in vielen Jahren an die Aktion der Büppeler Gruppe erinnern. Bei der Übergabe im Hospizbüro informierten die Vereinsvorsitzende Anke Kück, Koordinatorin Annemarie Büppelmann und die ehrenamtlich aktive Renate Gleba über die Arbeit des Vereins und das geplante neue stationäre Hospiz.

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Sie dankten für das große Engagement. Wie Annerose Eilers und Rosi Neumann betonten geht die Aktion weiter: „Wir bitten herzlich darum, für unsere Idee weiter Teebeuteltütchen zu sammeln, damit wir weitere Sterne erstellen können.“ Diese können zum Beispiel im Büro der Hospizbewegung Varel, Windallee 15, abgegeben werden – schließlich kommt das nächste Weihnachtsfest bestimmt. Inzwischen werden Sterne aber auch aus alten Büchern, Geschenkpapier oder Landkarten erstellt. „Wir verwenden bereits benutztes Papier und so kann aus ‚Müll‘ etwas Neues entstehen. Das ist sinnvolles Recycling“, erklärte Renate Vortanz. Für einen Stern werden acht Teebeutel benötigt, die Handarbeit dauert mindestens eine halbe Stunde pro Stern und so kann man sich selbst leicht ausrechnen, wie viele Stunden investiert wurden. Verkauft wurden die kleinen Schmuckstücke für zwei Euro bei verschiedenen Ausstellungen oder Veranstaltungen sowie auf dem Vareler Adventsmarkt. Die Idee, das Geld der Hospizbewegung zu spenden, entstand ebenfalls gemeinsam, wie Nelly Neumann betonte: „Das Thema Hospiz geht uns alle an.“

Einen guten Auftakt im voll besetzten Gemeindehaus Arche in Büppel mit seiner sehr guten Akustik hatte der neu gegründete Chor „elcanto“ aus Wahnbek. 150 Zuhörer wurden mit „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy begrüßt. Der Chor, fantastisch eingestellt und geleitet von Anna Barbara Hoffmann, begeisterte seine Zuhörer, die immer wieder applaudierten. Der Chor hatte nicht nur viel Traditionelles aus Südafrika sowie Spirituals und Gospels in seinem Repertoire, die allesamt gekonnt mehrstimmig vorgetragen wurden, sondern setzte noch einen drauf: Mit „De profundis“, einem alten lateinischen Psalm, mit dem Hilferuf eines Gläubigen an seinen Gott, übertrafen die Chormitglieder sich noch einmal selbst und entfalteten ihre volle Wirkung. Eine Klavierkomposition von Russell Robinson zum Gedenken an die Flugzeugattentate in den USA wurde fulminant von Hoffmann am Flügel begleitet. Über den gelungenen Auftritt freuen sich die Chormitglieder umso mehr, weil sich wegen organisatorischer Veränderungen die Proben erschwert hatten. Chorleiterin Hoffmann dankte es den Mitgliedern mit einer Rose: „Weil Ihr mir zum Üben in eine Zahnarztpraxis und auf einen Dachstuhl gefolgt seid“, sagte sie. Wer mitsingen möchte kann sich bei Ralph Wilken unter Tel. 0441/8001727 melden.

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