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Wettbewerb zum Brauhaus-Jubiläum in Jever Historische Flasche mit Spiegeltürmen kombiniert

Dr. Madeleine Hänschen aus Jever lieferte das Siegerbild: Die Spiegeltürme und darüber liegend die Konstruktionsgrafik der historischen Fetköter-Bierflasche als Negativ.

Dr. Madeleine Hänschen aus Jever lieferte das Siegerbild: Die Spiegeltürme und darüber liegend die Konstruktionsgrafik der historischen Fetköter-Bierflasche als Negativ.

Dr. Madeleine Hänschen

Jever - Das war anspruchsvoll – 73 Einsendungen zum Kreativwettbewerb „Spiegeltürme“ zu sichten und aus den eingesandten Fotos, Montagen oder Zeichnungen die besten auszuwählen. Aber am Ende stand nach lebhafter Diskussion ein einstimmiges Votum der Jury, bestehend aus den Wochenblatt-Redakteuren Cornelia Lüers, Antje Brüggerhoff und Christoph Hinz sowie Brauhaus-Pressesprecherin Ira Beckmann. Die meisten Jurys behaupten, ihr Urteil sei besonders schwergefallen, weil so viele wirklich hochwertige Beiträge zu bewerten gewesen seien. In diesem Fall ist es tatsächlich so, denn es sind auffallend viele fotografisch und grafisch gelungene Arbeiten eingesandt worden. „Da wir als Unternehmen mit professionellen Fotografen und Grafikern zusammenarbeiten, kann ich bestätigen, dass da wirklich zahlreiche gelungene Arbeiten zu bewerten waren“, sagt Ira Beckmann vom Brauhaus.

Tradition und Moderne verbunden

Anlässlich des 175-jährigen Bestehens hatten das Friesischen Brauhaus zu Jever und das Jeversche Wochenblatt zum Tag des Bieres am 23. April dazu aufgerufen, Fotos oder grafische Arbeiten von den drei Spiegeltürmen einzusenden, die in Jever längst zu den Sehenswürdigkeiten neben Schloss, Schlachtmühle und Rathaus zählen. Die als Gärtürme 1979, 1980 und 1984 errichteten Bauwerke dienen heute als Lagertank, architektonisch verbinden sie die Tradition des Bierbrauens mit der technischen Moderne.

Das sind die Gewinner

Den ersten Platz hat Dr. Madeleine Hänschen aus Jever mit ihrer Montage eines Fotos von den Gärtürmen mit einer Designgrafik der alten Fetköter-Flaschen gemacht. Mit diesen Flaschen hat Brauereichef Theodor Fetköter ab 1870 einen wichtigen Grundstein für den Erfolg des Unternehmens gelegt, das mit Jever Pilsener bis heute erfolgreich am Markt ist. Dr. Hänschen erhält damit den Hauptpreis, einen Jever-Strandkorb im Wert von 1299 Euro.

Auf den 2. Platz schaffte es Heiko Klein (Jever) mit dieser Aufnahme.

Auf den 2. Platz schaffte es Heiko Klein (Jever) mit dieser Aufnahme.

Auf den zweiten Platz hat es Heiko Klein aus Jever geschafft – mit seiner futuristisch wirkenden Aufnahme von den Spiegeltürmen, über denen sich graue Wolken ballen. Dieses Wolkenspiel spiegelt sich auf den Flächen der Türme, von denen einer einen Sonnenstrahl reflektiert. Heiko Klein erhält dafür einen 200-Euro-Gutschein für einen Einkauf im Jever-Shop.

Mit seinem Turmporträt auf einer grünen Wiese hat Sven Weyerts aus Schortens den dritten Preis geholt.

Den 3. Platz holte Sven Weyerts (Schortens)

Den 3. Platz holte Sven Weyerts (Schortens)

Dank der gewählten Perspektive wirken die Türme, als stünden sie auf einer Grünfläche und nicht mitten in einer Stadt. Die beiden Bewunderer aus Beton passen da wunderbar in Bild. An Sven Weyerts geht ein Shop-Gutschein in Höhe von 100 Euro.

Ein Sonderpreis war ursprünglich nicht geplant, doch als die Jury die Zeichnung von Alexandra Klaßen sah, stand schnell fest, dass mit dieser Arbeit auch eine Zeichnung zu prämieren wäre.

Ein Sonderpreis geht an Alexandra Klaßen, die diese Zeichnung anfertigte.

Ein Sonderpreis geht an Alexandra Klaßen, die diese Zeichnung anfertigte.

Für ihre Komposition aus Bier, Blume, Spiegeltürmen und Jubiläumszahl erhält sie einen Shop-Gutschein in Höhe von 75 Euro.


Bilderseite und Online-Bildergalerie

Übrig sind nach der Jury-Wertung viel zu viele sehenswerte Fotos von den Brautürmen, um gar nichts damit anzufangen. Unsere Zeitung wird also demnächst eine Bilderseite mit einer Auswahl aus den nicht prämierten Einsendungen gestalten und diese ebenso als Bildergalerie online veröffentlichen.

Christoph Hinz
Christoph Hinz Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt
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