Schortens - Im Ausschuss für Planen und Bauen der Stadt Schortens drehte sich jetzt alles um die Entwicklung der Spielplätze. Erstmals gibt es nun ein Kataster, in dem eingesehen werden kann, wann und wo welche Mängel auf einem Spielplatz festgestellt wurden und wie diese behoben werden sollen.
Das Kataster soll demnächst auch auf der Internetseite der Stadt einsehbar sein. So soll mehr Transparenz geschaffen und kurze Informationswege möglich werden.
Andreas Büttler, Fachbereichsleiter Bauen, berichtete über die jährliche Hauptuntersuchung auf den Spielplätzen. In Schortens werden die insgesamt 34 Spielplätze nahezu wöchentlich einer Sichtkontrolle unterzogen, alle viertel Jahre findet eine genauere Inspektion statt und jährlich gibt es die Hauptuntersuchung.
Gerade bei Holzspielgeräten komme es häufig vor, dass „Baustellen“ entdeckt würden, sagte Büttler. Im Fokus stehe immer die Sicherheit der Kinder, und so müssten mitunter Spielgeräte gesperrt werden, um sie zu reparieren oder notfalls auch komplett abzubauen.
Detlef Kasig (SPD) machte im Ausschuss deutlich, dass er die Barrierefreiheit auf vielen Plätzen vermisse. Aufgrund des „Kostenkorsetts“ sei es oft nicht möglich, Abhilfe zu schaffen, erklärte Büttler. Maximilian Striegl (CDU) pochte nochmal auf Bürgerbeteiligung bei allen Plätzen, die neu gestaltet werden.
Sorgen macht der Spielplatz an der Langeooger Straße, der in einer Senke liegt. Wenn es viel Regen gebe, müsse der Platz gesperrt werden, weil Kinder sonst in den großflächigen stehenden Pfützen ertrinken könnten, berichtete der Bauamtsleiter.
Eine zukunftsweisende Perspektive gibt es für den Platz noch nicht, das Thema wollten die Politiker zurückstellen. Eine Möglichkeit wäre, den Spielplatz aufzugeben und als Bauland zu verkaufen. Die Fläche könnte auch aufgefüllt werden, um die gleiche Ebene wie die umliegenden Grundstücke zu erlangen oder es könnte auch eine Drainage gelegt werden.
