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MENSCHEN Leben im Klosterpark statt in Oldenburg

[SPITZMARKE][SPITZMARKE]SCHORTENS - SCHORTENS/OBN - Das Abitur in der Tasche, die Berufs- und Studienwünsche erst grob umrissen: Deshalb legen Lina Reinsch und Alexandra Döpke ein Freiwilliges Ökologisches Jahr ein. Und das absolvieren die beiden 19-Jährigen aus Oldenburg seit kurzem im Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Schortens.

„Ich möchte jetzt erst einmal etwas Praktisches machen und von der Schule nicht sofort in den Hörsaal“, sagt Alexandra Döpke. Ihrer neuen Bekanntschaft Lina Reinsch geht es ähnlich. Auch sie möchte das FÖJ als sinnvolle Zeit zur Berufsorientierung nutzen und kann sich gut vorstellen, später ein Studium für das Grundschullehramt aufzunehmen.

Da sind die beiden Mädchen im RUZ schon sehr gut aufgehoben: Gemeinsam mit Umweltpädagogin Maike Dhem haben sie viel mit Kindergarten- und Grundschulkindern zu tun. Sie basteln, spielen, kochen und backen mit den Kleinen oder unternehmen mit den Kindern naturkundliche Expeditionen in den Klosterpark.

Als RUZ-Praktikantinnen kümmern sich Lina und Alexandra um die Kindergeburtstagsfeste in der Umweltbildungseinrichtung, erledigen Büroarbeiten, pflegen den Klostergarten und sie betreuen die Kindergruppe, die sich alle 14 Tage donnerstags im RUZ trifft.

Die beiden jungen Frauen sind von ihrer neuen Aufgabe begeistert: „Es ist wunderschön hier, sehr spannend und abwechslungsreich und die Leute sind alle unglaublich nett“, sagen Lina und Alexandra. Obwohl beide aus Oldenburg kommen, kannten sich Lina und Alexandra zuvor nicht. Jetzt wohnen sie gemeinsam mitten im Klosterpark. Im RUZ haben die beiden ein kleines Zimmer. Da haben sie dann ab und zu auch Heimweh nach Freunden und Familie.


Und abends? „Dann gehen wir einkaufen oder besuchen Freunde“, sagt Alexandra. Oder sie halten sich fit: Beim TuS Oestringen, gleich um die Ecke, gehen die beiden nun gemeinsam zum Sport.

Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ)

Mit dem Freiwilligen

Ökologischen Jahr (FÖJ) wird jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren ein Angebot gemacht, für die Umwelt praktisch tätig zu sein und ökologische und umweltpolitische Zusammenhänge besser zu verstehen.

In Niedersachen

gibt es das FÖJ seit 1987. Landesweit gibt es 175 FÖJ-Plätze, weitere Stellen werden auch ins Ausland vermittelt. Vergütet wird die Arbeit mit einem Taschengeld, Verpflegungs- und Unterbringungszuschuss. Das FÖJ wird bei Studienplatz-Vergabe als Wartezeit anerkannt.

Kontakte zu FÖJ-Stellen

gibt es über die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz-NNA/Außenstelle Hildesheim, Am Flugplatz 16 in 31137 Hildesheim.
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