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NWZonline.de Region Friesland

Sportbund überrascht „Vereinsheld“

14.12.2018

Eine große Überraschung gab es am Mittwochabend für Edwin Leickel. Der 70-Jährige wurde von Vertretern des Kreissportbundes während eines Schwimmlehrgangs im Vareler Hallenbad besucht. „Seit über 50 Jahren ist Edwin als Übungsleiter für Schwimmen und Rettungsschwimmen tätig“, sagte der Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Bockhorn-Zetel, Uwe Lämmel. Außerdem kümmere er sich um „Papierkram“, ist ideenreich und steht jeden Mittwoch für die Schwimmlehrgänge bereit. Deshalb wurde er im Rahmen eines Projektes „Ehrenamt überrascht“ des Landessportbundes Niedersachsen für freiwillig und ehrenamtliche Engagierte als „Vereinsheld“ geehrt. Allerdings kümmerte sich der verdutzte Edwin Leickel erst einmal um den Schwimmernachwuchs, schaute ins Becken und fragte: „Sind denn alle Kinder draußen?“ Es gratulierten auch der Ausbildungsleiter der DLRG-Ortsgruppe Bockhorn-Zetel Werner Hans sowie Jenni Hähnel und Kai Langer vom Kreissportbund.

Auf dem Stundenplan der Auszubildenden im dritten Ausbildungsjahr der Krankenpflegeschule in Varel steht auch der Kurs „Tumorkranke Menschen pflegen“. Dies nahm Schulleiterin Kristina Loeffler zum Anlass, eine Fotoausstellung von Flugkraft ins St.-Johannes-Hospital zu holen. Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, krebskranken Menschen und deren Familien unter die Arme zu greifen. Die Initiatorin Marina Proksch-Park begleitet seit einigen Jahren krebskranke Menschen aktiv und unterstützt sie bei ihrem letzten Weg. Dazu nutzt sie auch fotografische Abbildungen der kranken Menschen.

Dass diese trotzdem Freude und Fröhlichkeit ausstrahlen können, zeigen die 24 großformatigen Fotos jetzt im Vareler Krankenhaus. Zur Begrüßung der Gäste bei der Ausstellungseröffnung sang der katholische Kirchenchor. Claudia Kuhlmann von Flugkraft erläuterte die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und bat dann, die heute als geheilt geltende ehemalige Patientin Cynthia Jones ans Mikrofon. Mit ihrem persönlichen Erlebnisbericht möchte sie anderen Mut machen und bei der Verarbeitung helfen. Die Auszubildenden der Krankenpflegeschule sammelten bei einem Basar mit selbstgemachten winterlichen Dingen Spenden für Flugkraft. Die in der Ausstellung gezeigten Bilder sind Zeugnisse von Schönheit und Lebenswillen und am Ende auch wertvolle Erinnerungen, denn leider haben nicht alle der Porträtierten die Krankheit besiegen können. Bis Mitte Januar sind die Bilder im Eingangsbereich des St. Johannes-Hospital zu sehen.

Prominenter Besuch in der Mutter-Kind-Klinik in Dangast: Anlässlich der Inbetriebnahme des Anbaus an das Versorgungsgebäude hat der Musiker Rolf Zuckowski der Einrichtung einen spontanen Besuch abgestattet. Er ließ es sich dabei nicht nehmen, unter den Augen und Ohren der kleinen und großen Patienten ein kurzes Gastspiel mit anschließender Autogrammstunde zu geben. Die Geschäftsführung um Hannah Janßen und Thomas Bruns zeigten sich ebenso wie Insina Lüschen, künstlerische Leitung Musikprojekte, begeistert vom Überraschungsbesuch in der Vorweihnachtszeit, der vom Motto „In der Weihnachtsbäckerei“ begleitet wurde. Schon seit 2008 besteht eine freundschaftliche Beziehung zwischen den Kliniken der Friesenhörn-Nordsee-Kliniken GmbH und dem deutschen Musiker, Komponisten, Musikproduzenten und Autor von Kinderliedern, Rolf Zuckowski, der mit über 21 Millionen verkauften Tonträgern zu den kommerziell erfolgreichsten Künstlern in Deutschland gehört.

Anlässlich der laufenden Weltklimakonferenz in Katowice (Polen) haben die Nabu-Ortsgruppe Varel und das Umweltteam der Ev.-luth. Kirchengemeinde der Stadt mit der Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller (SPD) ein Klimagespräch geführt. Ausgangspunkt für die öffentliche Diskussion war ein aktuelles Papier des Weltklimarats (IPCC), das den Staaten der Welt dringend nahelegt, die durchschnittliche Temperaturerhöhung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Eine Erhöhung um zwei Grad – wie sie noch auf der Konferenz von Paris 2015 für zulässig gehalten wurde – könne nach neuesten Erkenntnissen gerade für die Küstenbewohner dramatische Folgen haben. Die aktuellen Umsetzungsdefizite der Großen Koalition haben bereits dazu geführt, dass vereinbarte Klimaziele für 2020 verfehlt werden. Die Vertreter von Nabu und Kirchengemeinde äußerten die Erwartung, dass in Zukunft alle Sektoren (Energie, Gebäude, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft) ihren Beitrag zu den dringend erforderlichen CO2-Reduzierungen leisten werden. Dies sei verbindlich nur durch ein Klimaschutzgesetz und nicht – wie bisher – nur durch Empfehlungen zu regeln. Siemtje Möller erinnerte in der anschließenden Diskussion daran, dass ihre Partei sich auch für die Arbeitnehmer in den traditionellen Industrien – zum Beispiel in den Kohlekraftwerken in Wilhelmshaven – einsetze. Der Strukturwandel von Kohle auf erneuerbare Energien müsse behutsam und mit Rücksichtnahme auf die Beschäftigten erfolgen. Zudem sei für viele Bürger der Klimawandel in seinen tatsächlichen Auswirkungen zu diffus.

Unter die ersten Acht hat es der Schlagzeuger Stefan Tournée mit seiner Band „Stufe 3“ beim 36. Deutschen Rock- und Pop-Preis geschafft. In Siegen präsentierte er mit Gertrud Faßbender sowie Marcel Faßbender aus Rodenkirchen vor ausverkauftem Haus in der Stadthalle ihr Können. Mehrere Tausend Bewerber hatten Musikstücke eingesandt. „Stufe 3“ hatte sich mit ihrem Lied „Déjà vu“ von der CD „Die innere Melodie“ beworben.

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