Horumersiel/Minsen - Ein einsatzreiches Wochenende liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Minsen. Dabei sticht vor allem ein eher ungewöhnlicher Einsatz heraus, denn am Samstag und Sonntag beschäftigte die Einsatzkräfte aus Minsen ein gesunkenes Segelboot im Jachthafen Horumersiel. Das teilte Harald Scheuern, Pressesprecher der Feuerwehr Minsen, am Sonntagnachmittag mit. Durch den heftigen Sturm und den Regen am Freitag und in der Nacht auf Samstag war ein Segelboot voll Wasser gelaufen und auf Grund gesunken.
Am Samstag sicherten die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Boot, um es dann am Sonntagmittag bei ablaufendem Wasser auszupumpen, wieder schwimmfähig zu machen und an einem sicheren Anleger zu befestigen. Damit war die Gefahr gebannt und die Feuerwehrleute konnten das Boot und die Einsatzstelle an seinen Besitzer und den Jachthafen-Betreiber übergeben. Im Einsatz waren unter der Leitung von Ortsbrandmeister Norbert Freymuth insgesamt 15 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen.
Zwei weitere Einsätze gingen dem gesunkenen Segelboot jedoch voraus. Infolge des Sturmtiefs „Wolfgang“, das am Freitag auch im Wangerland wütete, rückten die Minsener Einsatzkräfte gegen Mittag zu einem umgestürzten Baum auf der Störtebeker-Straße aus, den sie bei orkanartigen Böen sicherten und zersägten, sodass die Straße nach einer halben Stunde wieder befahrbar war. Am Abend versperrte dann ein großer Straßenbaum am Wiarder-Altendeich die Kreisstraße 87. 15 Einsatzkräfte waren etwa zwei Stunden mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.
Bei ablaufendem Wasser wurde das Boot am Sonntag ausgepumpt und wieder schwimmfähig gemacht. (Foto: Feuerwehr Minsen)
