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„Sturm-im-Wasserglas-Debatte wie bei Schildbürgern“

Betrifft:

„Stadt lässt Hunde stundenweise frei laufen“, NWZ vom 3. Oktober 2009

Ich bin vor zwei Jahren von Norden nach Schortens gezogen und hatte das bisher nie bereut. Im Gegenteil: ich habe immer überall erzählt, wie gern ich hier lebe und wie gut die Lebensqualität hier ist.

Spätestens seit der Ratssitzung am 1. Oktober hat sich da einiges verändert. Ich bin entsetzt über einige Ratsmitglieder und die Art und Weise ihres Denkens und Vorgehens. Im Laufe der Sitzung ist mir klar geworden: Diese Menschen diskriminieren nicht nur Hundehalter, nein, sie stimmen schließlich auch über wirklich wichtige Belange der Schortenser Bürger ab!

Wenn diese „Sturm-im-Wasserglas-Debatte“ um Hundehaufen und Leinenzwang nicht so beklemmend und deprimierend gewesen wäre, hätte ich wohl schmunzelnd denken können, ich sei in einer Schildbürger-Geschichte gelandet. Doch tatsächlich entstanden in mir Bilder, die mich erschreckt haben und mich an DDR-Zustände erinnerten.

Ein wahrer Lichtblick waren u. a. die Äußerungen von Mike Schauderna und Peter Torkler, die von Menschlichkeit und Herzensbildung zeugten.

Susanne Margarete Merkel

Heidmühle

*

Ich möchte hier etwas klarstellen. Entgegen dem, was Herr Homfeldt von der CDU in der Ratssitzung der Stadt Schortens vom 1.10. beim Thema Leinenzwang lauthals impliziert hat, weiß jeder, der meine Einstellung dazu kennt, dass ich strikt gegen einen Leinenzwang auf der Freifläche Hohe Gast war und bin, weil Schortenser Bürger durchaus fähig zur Vernunft und sozialem Miteinander sind. Ich habe in einem Brief lediglich gefragt, ob von der CDU auch andere Lösungen diskutiert wurden, z.B. ein auf von 15:30 bis 18:30 Uhr begrenztes Hundeverbot auf der Freifläche Hohe Gast. Dies heißt nicht, dass ich die grotesken Zeitfenster der CDU unterstütze.


Ansonsten sollte man sich den 1.10.09 als einen Wendepunkt in der Geschichte der Stadt Schortens im Kalender anstreichen. Es werden nun Dank CDU-Mehrheitsgruppe und Bürgermeister Böhling "schwarze Sheriffs" den Bürgern nachspionieren (. . .).

Hans-Jürgen Klitsch

Heidmühle
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