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NWZonline.de Region Friesland

Theater, Musik und Zeitreise

18.03.2015

Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des Volkstheaters Varel jetzt in der „Burg Hohenzollern“. In dem Jahresbericht stellte der Bühnenleiter Peter Meyer eine solide finanzielle Basis fest und dankte allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne für das erbrachte Engagement. Für die Theatersaison 2015 konnte mit dem neuen Investor der Kuranlage Deichhörn ein Nutzungsabkommen für den Kursaal getroffen werden.

Auf der Tagesordnung standen auch die Neuwahlen des Vorstandes. Die Mitglieder bestätigten bei den Wahlen alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern. So blieb Peter Meyer Bühnenleiter, Manfred App stellvertretender Bühnenleiter, Karin App Geschäftsführerin, Max Amann Spielervertreter und Andrea Meyer die Schriftführerin.

Der Vergnügungsausschuss konnte auf eine Reihe von interessanten Aktivitäten zurückblicken. Den neuen Vergnügungsausschuss bilden Marcus App, Yvonne Westerhoff, Andrea Meyer und Daniela Albers. Für die neue Spielsaison 2015 steht die Komödie „Was sein muss, muss sein“ auf dem Programm. Die Premiere findet nach den Proben am 26. Juli statt. Weitere Termine werden der 29. Juli, 4., 8. und 11. August sein. Ab dem 6. Dezember ist wieder ein Weihnachtsmärchen geplant.

Außer den Neuwahlen standen auch Ehrungen auf der Tagesordnung. So sprach der Bühnenleiter Peter Meyer seinen Dank für 15 Jahre Mitgliedschaft im Volkstheater Varel an Catharina Meyer und Marcus App aus. Er überreichte eine Urkunde und Plakette zur Erinnerung.

Der wohl wichtigste musikalische Nachwuchswettbewerb ist „Jugend musiziert“. Auf Landesebene setzten sich zwei Vareler Musiker durch und dürfen beim Bundesentscheid antreten. Neben Lina Kochskämper (Querflöte) hat das auch ihr Bruder Nils Kochs­kämper (Schlagzeug) geschafft. Er erreichte beim Landeswettbewerb mit Jakob Paetzold (Oldenburg) in der Altersgruppe V (Jahrgänge 1997/98) einen ersten Preis und die hohe Punktzahl von 24. Damit ist auch Nils Kochs­kämper beim Bundeswettbewerb vertreten – es ist übrigens nicht das erste Mal.

Rund 500 junge Musiker und Musikerinnen hatten sich sich in der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover den Jurys und dem Publikum gestellt. Sie hatten sich zuvor in den „Jugend musiziert“-Regionalwettbewerben in 19 niedersächsischen Regionen qualifiziert. In Hannover präsentierten sich die jungen Talente im Alter zwischen elf und 27 Jahren in insgesamt elf Kategorien. Das hohe Niveau der Darbietungen spiegelt sich auch im Ergebnis dieses Wettbewerbs wider: Insgesamt 141 Musikerinnen und Musiker wurden mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Sie vertreten nun das junge musikalische Niedersachsen im Bundeswettbewerb Ende Mai in Hamburg.

Der Landeswettbewerb wird durch die finanzielle Unterstützung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ermöglicht. Der Träger des Landeswettbewerbes „Jugend musiziert“ ist die Landesmusikakademie Niedersachsen.

Mit großem Applaus feierten die Schüler, Eltern und Lehrer des LMG in der voll besetzten Aula die Premiere der unterhaltsamen Eigenproduktion „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ (die NWZ  berichtete). Die Familie Kuppisch drehte das Rad der Geschichte zurück und beförderte die Zuschauer nach Ost-Berlin, in die Hauptstadt der ehemaligen DDR. Dort chillt Micha Kuppisch (Hauke Kuhlmann) mit seiner Clique auf den Spielplatz und hört verbotene West-Musik. Er himmelt die coole Miriam (Martje Eilers) an und bereitet seinen Eltern Kopfzerbrechen, weil er nicht in Moskau studieren will, sondern stattdessen mit seinen Freunden (Franka Meyer, Lea Horstmann und Marius Streng) feiert und sich über die ständigen Kontrollen des Abschnittsbevollmächtigten (Jeremy Oetken) lustig macht. Und dann nervt auch noch Tante Hertha (Amelie Hartmann), die aus dem Westen Süßigkeiten über die Grenze schmuggelt. Eines Tages verschwindet ein BRD-Pass, Familie Kuppisch bekommt das lang ersehnte Telefon und die junge Mutter (Yasemin Berkenbusch) von Mischa will älter aussehen als sie ist.

Ein großes Lob gebührt den 15 Schauspielern (u.a. auch Lucas Stefer als Vater Kuppisch und Denise Lüke als Sabine Kuppisch), den vielen Helfern hinter und vor der Bühne (insbesondere der Technik-AG mit Morten Kollstede) und den beiden Leiterinnen der Theater-AG, Mareike Postel und Maren Rogge, die von Astrid Geisler nach der Premiere einen Blumenstrauß überreicht bekamen. Die Theater-Arbeitsgemeinschaft des LMG heißt übrigens „Ente mit Hut“.

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