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Niederdeutsche Bühne Varel Mit Sketchen zurück aus der Zwangspause

Sylvia Jungenkrüger
Turbulent geht es zu beim Sketchabend der Niederdeutschen Bühne Varel. Christine Meyer (links) spielt eine Lehrerin und Insa Glowatzki die Mutter eines verzogenen Sohnes.

Turbulent geht es zu beim Sketchabend der Niederdeutschen Bühne Varel. Christine Meyer (links) spielt eine Lehrerin und Insa Glowatzki die Mutter eines verzogenen Sohnes.

Sylvia Jungenkrüger

Varel - Nach eineinhalb Jahren Corona-Pause legt die Niederdeutsche Bühne Varel wieder los und startet sofort einen Angriff auf das Humorzentrum ihrer Zuschauer: Ein Abend mit zehn ins sich abgeschlossenen Sketchen vom Autor Helmut Schmidt, die geschickt von Regisseur Ulf Goerges in eine vergnügliche Rahmenhandlung gegossen wurden. Premiere war Samstagabend im Vareler Tivoli.

Silberhochzeit

Los ging es mit Hermann und Berta, die sich nach 25 Ehejahren morgens am Frühstückstisch darüber streiten, ob und mit wem ein Fest ausgerichtet werden soll. Schnell wird Hermann klar, dass er auch hier nicht viel zu melden hat und lediglich versuchen kann, die Gästeliste zu beeinflussen. Und so wird heftig diskutiert, warum und weshalb der eine oder andere Freund oder Nachbar dabei sein soll. In den darauffolgenden Sketchepisoden wird dem Zuschauer dann jedoch schnell klar, dass die Pollhagens wenig Ahnung von ihren Gästen haben und manches nicht so ist, wie es aussieht.

In flott erzählten Alltagssituationen geht es durch das gesamte Stück rasant zur Sache. Ob der Nachbar, der zu Hause brutal überfallen wurde, oder die Nachbarin, die bei einer Casting-Agentur vermeintlich einen großen Werbevertrag ergatterte. Letztendlich ist alles mehr Schein als Sein und so werden Berta und Hermann am Ende nicht schlecht staunen, als es plötzlich an der Tür läutet.

Elf Schauspieler

Mit schwungvoll flüssigen Spielzügen überzeugen die Schauspieler der NDB Varel und Neuenburg in ihren jeweiligen Rollen. Die achtzehn verschiedenen Charaktere werden von elf Schauspielern zum Leben erweckt, die gekonnt die humoristischen Pointen setzen. Untermalt werden die Übergänge von entsprechend zur Situation passender Musik. Licht und Bühnenbild sind geschickt aufeinander abgestimmt und werden flink zwischen den einzelnen Episoden umgebaut und neu gestaltet. Wer nun wissen möchte, warum das Ehepaar Marina und Harald nun doch nicht alleine in den Urlaub fahren oder ob der ältere Herr Gustav am Ende doch vom Einbrecher erschossen wird, hat an zwei weiteren Spielterminen die Gelegenheit dazu: am Donnerstag, 14. April, 20 Uhr, und Freitag, 22. April, 20 Uhr.

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