Varel - „Gerade in diesen Zeiten lassen wir das Gedenken nicht außer acht“, sagte Ingo Botterbrodt anlässlich einer kurzen Feierstunde am Totensonntag. Gemeinsam mit Bürgermeister Gerd-Christian Wagner legte das Mitglied der ehemaligen Marinekameradschaft an der Gedenkstätte in der Friedrich-August-Straße einen Kranz zum Gedenken an die Verstorbenen des Zweiten Weltkrieges nieder. Dazu spielte der Posaunenchor unter Leitung von Michael Karußeit das Lied vom guten Kameraden.
Bürgermeister Gerd-Christian Wagner rief die Anwesenden angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage auf, den Mut nicht zu verlieren. „Auch wenn die vielen schlimmen Nachrichten uns sehr belasten – so sind wir gefordert, das Gefühl der Ohnmacht angesichts der Ereignisse zu überwinden.“ Pastorin Maike Mittelsteiner sagte: „Wir erleben jetzt, wie schnell ein Krieg begonnen werden kann und wie mühsam es ist, ihn zu beenden.“ Gleichzeitig bat sie in ihrer Ansprache um die Hilfe Gottes, nach dem Weg zum Frieden zu suchen, der so schwer zu finden sei.
