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NWZonline.de Region Friesland

Traditionen lebendig erhalten

07.07.2015

Der Neuenburger Heimatverein hatte am Sonntag zum traditionellen Backtag eingeladen, die Kreisjägerschaft Friesland-Wilhelmshaven begleitete die Veranstaltung auf dem Gelände der Rauchkate mit einem Kreisbläsertreffen. Gastgeber war das Jagdhornbläsercorps Friesland-Wilhelmshaven mit Kreisbläserobmann Hans-Heinrich Wilken aus Zetel an der Spitze. Gruppen aus dem Wangerland und dem Jeverland waren ebenfalls zu Gast auf dem Rauchkatengelände. Insgesamt kamen rund 50 Bläser zum Einsatz. Sie alle halten Traditionen lebendig.

Heimatvereins-Vorsitzender Ralf Splitthoff und die ehrenamtlichen Helfer der rührigen Gemeinschaften servierten den Zuhörern selbst gebackenes Brot, Kuchen, Tee, Kaffee und bei den sommerlichen Temperaturen natürlich auch kühle Getränke. Die Jäger sorgten mit dem kleinen Jagdhorn und mit dem großen Parforcehorn für den gelungenen musikalischen Rahmen und beeindruckten die Zuhörer.

Mit dabei waren ebenfalls Kreisjägermeister Elimar Becker aus dem Wangerland und der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Irp Memmen aus Sande. Auch der einsetzende Regen konnte die gute Stimmung der Gesellschaft nicht trüben, alle verlebten einen gelungenen Nachmittag in historischer Atmosphäre.

Darum, Geschichte und Traditionen zu erleben, ging es auch beim spannenden Nachmittag der Teammitglieder der Offenen Kirche Neuenburg und den Teilnehmern des Frauengesprächsabend. Sie haben zusammen mit Gästeführerin Ilona Gradic das Bronzezeithaus Hahnenknoop besucht. Das Museum besteht seit zehn Jahren. Unter schattigen Bäumen bei Tee und Vesper haben die Ausflügler dann in der Rutteler Mühle bei Peter und Gaby Egenhoff einen schönen Sommertag ausklingen lassen, berichtet die Teilnehmerin Anke Bödecker.

An der Oberschule Bockhorn beschäftigten sich Schüler mit dem traditionsreichen Thema Friesensport. Die Klasse 7 b der Oberschule hatte sich damit bei den Schulprojekttagen befasst. Am ersten Tag gab es Vorträge von erfahrenen Friesensport-Routiniers, berichtet Rainer Mennen. So trug Hans Bitter, selbst ehemaliger Lehrer, zur Geschichte und heutigen Bedeutung des überwiegend betriebenen Boßelsports vor. Über das Klootschießen berichtete Herbert Braams. Um den Schleuderballwurf drehte sich der Vortrag von Wilhelm Bödecker. Einen großen Rundumschlag machte dann Johann Hasselhorst, ehemaliger Landesverbandsvorsitzender. Er rundete die theoretische Einführung mit einem Gesamtüberblick ab. Nach der Theorie spielten die Schüler dann selbst. Mit Unterstützung von Helfern des Klootschießer- und Boßelvereins (KBV) Bockhorn wurden auf dem Sportplatz die Bedingungen für das Friesensportabzeichen (Kloot, Hollandkugel und Schleuderball) abgenommen. Darüber hinaus wurde Weit- und Zielwerfen geübt.

Abschließend wurde das theoretische Wissen mit einem Fragebogen abgefragt. Am Abschlusstag konnte Heltmut Tetz, Vorsitzender des Boßelkreisverbandes Friesische Wehde, gleich zu Beginn wegen der guten Einzelergebnisse allen Teilnehmern das Friesensportabzeichen in Bronze mit Urkunde und Nadel verleihen. Da die Schüler auch ihr theoretisches Wissen gezeigt haben, konnten auch alle Teilnehmer mit einem Boßeldiplom ausgezeichnet werden.

Schließlich erarbeiteten die Schüler noch Präsentationen zu Friesensportthemen. Auch die Lehrer, Alexandra Markgraf-Wellpott und Iris Jahn, zeigten ihr können und erhielten schließlich das Boßel-Diplom. Am Ende zeigten sich alle Teilnehmer mit den Friesensport-Projekttagen an der Oberschule Bockhorn sehr zufrieden, berichtet Rainer Mennen.

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