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NWZonline.de Region

Über Musik, Sport und große Pilze

13.11.2017

Mit Musik Gutes tun, das wollten die Schüler beim Benefizkonzert im Lothar-Meyer-Gymnasium. Rund 100 Schülerinnen und Schüler gestalteten unter der Leitung von Niels Hoffann in der Aula ein abwechslungsreiches Programm. Es sang der Oberstufenchor von Morten Kollstede und das Percussion-Ensemble unter der Leitung von Annette Wiese zeigte sein Können. Das Bläserorchester und die Musikklasse von Petra Roloff trugen ebenso zur Vielfalt dieses Konzertes bei wie die Instrumentalsolisten mit Ivo Berkenbusch. Melina Zachow und Antonia Kollage präsentierten Stücke von Bonsor und Vivaldi mit Klavier und Flöte. Thea Wagenknecht und Yasemin Berkenbusch spielten Ravels Phantasie für Klavier und Violoncello. Stimmenvielfalt brachte der große Chor auf die Bühne.

Den guten Zweck des Abends stellten Friedericke Menke und Christel Spitzer von der Ketaaketi-Regionalgruppe vor. Sie berichteten vom Netzwerk für Grund-Schul-Bildung für die ärmsten Kinder in ganz Nepal und Erfolgen der Mikrofinanzierung für die Familien. Bei der Veranstaltung sind 536,45 Euro zusammengekommen. Diese Summe entspricht fünf Mikrokrediten zu je 100 Euro und drei Jahre Schulbesuch für ein Kind, wenn man von dem einen Euro Unterstützungsbeitrag ausgeht, den Keaaketi monatlich zusteuert, um einen Schulplatz mit abzusichern.

Seit zwei Jahren wohnt Yonus Rahimi aus Afghanistan in einer vom Waisenstift Varel betreuten Wohngruppe an der Oldenburger Straße. Dort wohnen zurzeit 17 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Somalia und Albanien. „Sie leben hier wie in einer großen Familie“, berichtet die pädagogische Einrichtungsleiterin Lis Fidrich, und Svitlana Bitner von der Teamleitung spricht über den Alltag in der Betreuungsstelle. „In der Woche haben die Jungs ein straffes Programm mit Unterricht an der Oberschule oder der BBS, nachmittags sind manche in örtlichen Sportvereinen aktiv.“ Am Wochenende findet sich aber Zeit für gemeinsame Aktivitäten. Und dafür konnten jetzt neue Fußbälle, Federballspiele und gruppendynamische Spiele, bei denen die Sprache nicht im Vordergrund steht, angeschafft werden. Vertreter des Uniper-Kohlekraftwerks aus Wilhelmshaven haben die Wohngruppe besucht und eine Spende in Höhe von 1500 Euro übergeben. Silvia Grisard, Michael Ciura und Silvia Janßen vom Kraftwerk wurden auf die Wohngruppe an der Oldenburger Straße aufmerksam, weil der Bewohner Yonus Rahimi ein einjähriges Praktikum bei ihnen absolviert hat und nun eine Lehre zum Industriemechaniker macht.

Ein Prachtkerl von Riesenbovist ist im Schuppen von Eckhard Sadzi aus Varel zwischen den Pflastersteinen gewachsen. Der Riesenbovist ist ein Wiesenpilz mit außerordentlich großen Fruchtkörpern aus der Familie der Champignonverwandten. „Leider schaffe ich es nicht, ihn alleine aufzuessen“, sagt Eckhard Sadzi (78). Das Bild hat seine Frau Hildburg Sadzio aufgenommen.

Viele strahlende Gesichter gab es in der Grundschule Büppel. Schulleiterin Martina Wandelt begrüßte eine Abordnung des TuS Büppel in der Pausenhalle. Die Sportabzeichen-Obfrau des TuS, Heike Oltmanns, hatte 122 Urkunden und ebenso viele Abzeichen mitgebracht. Die Kinder der als sportfreundlich ausgezeichneten Grundschule hatten bei den Übungen für das Deutsche Sportabzeichen herausragende Ergebnisse erreicht: 16-mal Bronze, 50-mal Silber und sogar 56-mal Gold. An drei Unterrichtstagen waren die Sportabzeichenabnehmer Henning Eilers, Klaus Peter Feige und Karl-Heinz Wenk in der Schule, um die Leistungen der Schüler in den Bereichen Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit zu dokumentieren. Rund 80 Prozent der Grundschüler hatten sich diesen Herausforderungen gestellt. Für die höchste Teilnehmerzahl erhielt die Klasse 3a den Wanderpokal.