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Aktualisiert vor 1 Minute.

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NWZonline.de Region Friesland

AUSSTELLUNG: Überspitzte und hintergründige Antworten

03.11.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]JEVER JEVER/ANZ - Spöttisch, respektlos und beißend sind die Zeichnungen, die derzeit in der Volksbank Jever am Schlossplatz ausgestellt sind. „Was ist sozial?“ hatte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wissen wollen und 36 deutsche Karikaturisten hatten überspitzt und hintergründig zugleich auf die Frage geantwortet.

„Wir waren uns zunächst gar nicht sicher, ob wir die Ausstellung unseren Kunden zumuten können“, sagte Michael Engelbrecht, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, der die Wanderausstellung, die nach etlichen Metropolen nun in Jever zu sehen ist, zusammen mit dem Arbeitgeberverband Nord-West-Metall zeigt. Doch die Auseinandersetzung mit der Frage, was in Deutschland denn nun sozial ist, sei nicht nur wichtig, sondern auch notwendig: „Was wäre, wenn wir in der Wirtschaft bei Problemen alles gleich hinschmeißen würden?“, fragte er mit Blick auf das „Theater in Berlin“. Die Frage, ,was ist sozial’ müsse auf jeden Fall gelöst werden.

„Dabei sind wir sehr optimistisch, was die Chancen unserer Region angeht“, betonte Engelbrecht.

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Lutz Bauermeister, Hauptgeschäftsführer von Nord-West-Metall, hob das Interesse des Arbeitgeberverbandes hervor, dass „hier in der Region etwas passiert“. Das Soziale werde von jeder politischen Richtung für sich vereinnahmt und kein Vorwurf an den politischen Gegener sei schlimmer als der der sozialen Kälte. „Die Karikaturisten sind durch ihre Zuspitzung und geistige Unabhängigkeit in ganz besonderem Maße geeignet, sich der Frage nach dem Sozialen anzunehmen“, sagte Bauermeister.

Der Begriff „sozial“ habe sich zugleich in seiner Bedeutung gewandelt, führte er aus: „Die Zeiten des Wachstums und damit des steigenden Wohlstands sind vorbei – heute geht es darum, den Wohlstand zu erhalten.“ Es sei damit weniger der Staat als die Eigenverantwortung der Bürger, die für das Soziale stehe.

Die Ausstellung ist noch bis zum 25. November in der Volksbank Jever zu sehen.

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